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Wahlarena
13. September 2017

Junge Frau mit Down-Syndrom belebt Debatte um Abtreibungen

Die 18-jährige Natalie Dedreux in der ARD-Sendung „Wahlarena“. Screenshot: ARD
Die 18-jährige Natalie Dedreux in der ARD-Sendung „Wahlarena“. Screenshot: ARD

Köln/Weuspert/Bielefeld (idea) – Über 50.000 Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) leben in Deutschland. Eine Betroffene hat jetzt ein riesiges Medienecho ausgelöst und die Debatte um Abtreibungen neu belebt, die 18-jährige Natalie Dedreux aus Köln. Sie hatte in der ARD-Sendung „Wahlarena“ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Spätabtreibungen befragt. In Zeitungsberichten war daraufhin vom „emotionalsten Wahlkampf-Moment“ die Rede. Dedreux konfrontierte die Kanzlerin damit, dass neun von zehn ungeborenen Kindern mit Down-Syndrom abgetrieben werden, und fragte: „Wieso darf man Babys mit Down-Syndrom bis kurz vor der Geburt noch abtreiben?“ Unter lautem Applaus sagte...

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