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China
23. September 2019

Kirchen sollen Zehn Gebote durch Präsidentenzitate ersetzen

In der rund 1,4 Milliarden Einwohner zählenden Volksrepublik sind Christen Diskriminierung und Verfolgung durch die kommunistische Regierung ausgesetzt. Foto: pixabay.com
In der rund 1,4 Milliarden Einwohner zählenden Volksrepublik sind Christen Diskriminierung und Verfolgung durch die kommunistische Regierung ausgesetzt. Foto: pixabay.com

Peking (idea) – In Chinas Zentralprovinz Henan haben die Behörden staatlich registrierte Gemeinden dazu aufgefordert, die an den Kirchenwänden angebrachten Zehn Gebote der Bibel durch Zitate des chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu ersetzen. Das berichtet das Internetmagazin „Bitter Winter“ (Turin), das sich mit den Themen Menschenrechte und Religionsfreiheit in China befasst.

Seit längerem verschärfen die chinesischen Behörden ihre Politik der Sinisierung – der Prägung aller Lebensbereiche im Sinne der Kommunistischen Partei. Das bekommen jedoch nicht nur Untergrundkirchen zu spüren, sondern zunehmend auch registrierte Kirchen.

Laut „Bitter Winter“...

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