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Horst Marquardt
04. Januar 2019

„Vater der evangelikalen Publizistik“ ist jetzt Blogger

Der Pastor und christliche Publizist Horst Marquardt. Foto: idea/Wolfgang Köbke
Der Pastor und christliche Publizist Horst Marquardt. Foto: idea/Wolfgang Köbke

Minden (idea) – Der Pastor und christliche Publizist Horst Marquardt (Minden) ist unter die Blogger gegangen. Seit Dezember 2018 veröffentlicht er geistliche Impulse auf seiner eigenen Internetseite, die den Namen „Marquardts Bilanz“ trägt. Der 89-Jährige war seit der Gründung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea 1970 bis zum Jahr 2017 deren Vorstandsvorsitzender. Er war zudem maßgeblich beteiligt an der Gründung von ERF Medien (vormals Evangeliums-Rundfunk) und dem Christlichen Medienverbund KEP. Außerdem leitete er von 1999 bis 2017 den Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF). Er gilt deshalb als „Vater der evangelikalen Publizistik“. Seine vielfältigen Tätigkeiten bildeten auch die Grundlage seiner neuen Online-Präsenz, sagte Marquardt idea. Er habe es als schade empfunden, dass viele geistliche Gedanken nur einmal ausgesprochen wurden. Gemeinsam mit dem technisch versierten evangelischen Pfarrer Johannes Röskamp (Minden) habe er geeignete Manuskripte herausgesucht und veröffentliche sie nun nach und nach. Darunter seien viele Andachten, die er für den ERF gehalten habe.

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Smartphones zur Ehre Gottes nutzen

Ein Kennzeichen der Impulse ist die Auslegung biblischer Texte mit Bezug zu alltäglichen Lebenssituationen. So geht es etwa um die Nutzung von Smartphones bei Tisch: „Ich will jetzt nicht anfangen zu schimpfen, aber doch fragen: Ist jede Nutzung nötig? Muss man es mit an den Tisch nehmen und beim Essen die mehr oder weniger wichtigen Nachrichten lesen? Wie oft gebrauchen wir unser Smartphone zur Ehre Gottes?“ Seit der Blog (kurz für Weblog, englisch für Internet-Notizbuch) online ist, hätten sich einige Leser bei ihm gemeldet, sagte Marquardt weiter. „Manche hatten seelsorgerliche Anliegen, andere haben sich einfach bedankt.“ In seiner jahrzehntelangen publizistischen Tätigkeit hätten oft Menschen Kontakt aufgenommen, von denen er es gar nicht gedacht hätte. „Ich habe immer wieder erfahren – und so erlebe ich es jetzt auch – dass Leute sich einfach melden und sagen ‚Dieses Wort hat mich getroffen‘“. Neben der Internetseite unter der Adresse „www.marquardts-bilanz.de“ betreibt Marquardt mit Unterstützung Röskamps auch eine Seite im sozialen Netzwerk Facebook.

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