Freitag • 20. September
40 Jahre ideaSpektrum
06. September 2019

„Geliebt, kritisiert – aber vor allem gelesen“

Auch der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, fand lobende Worte für ideaSpektrum. Foto: idea/kairospress
Auch der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, fand lobende Worte für ideaSpektrum. Foto: idea/kairospress

Wetzlar (idea) – Prominente Christen haben das seit 40 Jahren erscheinende evangelische Wochenmagazin „ideaSpektrum“ (Wetzlar) gewürdigt. Die erste Ausgabe war am 5. September 1979 erschienen. Heute erreicht die von der Evangelischen Nachrichtenagentur idea herausgegebene Zeitschrift wöchentlich bis zu 80.000 Leser. In einer Sonderausgabe zum Jubiläum schreibt der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München): „Ich lese ideaSpektrum, weil es mir wichtig ist, mich über die Positionen und Aktivitäten der unterschiedlichen Gruppen mit ihren jeweiligen Frömmigkeitsstilen zu informieren.“

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EKD-Ratsvorsitzender: Ich bekomme wertvolle Anregungen

Er sei nicht mit allen Inhalten einverstanden, „aber auch wo ich Widerspruch habe, hilft das, mein eigenes Denken zu klären und weiterzuentwickeln“. Christus neu entdecken – das zu fördern sei eine seiner wichtigsten Aufgaben in seinem Amt, so Bedford-Strohm: „Dafür gewinne ich aus ideaSpektrum immer wieder wertvolle Anregungen.“

Peter Hahne: „Weiter so!“

Auch der Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) findet lobende Worte: „Wer ideaSpektrum abonniert, bekommt weder pietistischen Gefälligkeitsjournalismus noch kirchliche Hofberichterstattung.“ Das Gütesiegel sei das einzig Überzeugende in der gesamten evangelischen Publizistik: „idea lebt allein von seinen Abonnenten. Wer das schafft, ist gut.“ Der Redaktion empfiehlt Hahne: „Weiter so und nicht anders!“ Die Theologin und Evangelistin Elke Werner (Marburg) freut sich über die idea-Berichte von christlichen Veranstaltungen und die Porträts über bekennende Christen: „Mir zeigt ideaSpektrum jede Woche, dass Gott in unserem Land aktiv ist. Und das macht mir Mut.“

Birgit Kelle: Ich mag „Überzeugungstäter“ wie bei idea

Auch Katholiken bringen ihre Wertschätzung für das Magazin zum Ausdruck. Die Publizistin Birgit Kelle schreibt: „Ich mag Überzeugungstäter, vor allem jene aus meinem Metier. Weil ich selbst weiß, wie schwer es manchmal ist, seine Überzeugungen auszusprechen und weiterzumachen, wenn man im öffentlichen Diskurs nicht nur geliebt wird.“ ideaSpektrum schaffe es, seit 40 Jahren geliebt und kritisiert, aber vor allem gelesen zu werden.

YOUCAT-Initiator: Kein Magazin hält so nachhaltig am Wort Gottes fest

Der Initiator des katholischen Jugendkatechismus YOUCAT, Bernhard Meuser (Aschau/Chiemsee), liest seit 30 Jahren ideaSpektrum. Seine Begründung: „Ich kenne kein christliches Magazin, das mit solcher Nachhaltigkeit am Wort Gottes festgehalten hat – in einer Zeit, in der andere die Schätze des Glaubens in Serie über Bord geworfen haben.“

Biblischer Grundsatz: „Prüft alles, und das Gute behaltet“

Der idea-Leiter Matthias Pankau erinnert in der Sonderausgabe daran, dass manche Themen seit 40 Jahren zentrale Anliegen der idea-Redaktion sind. Dazu gehörten das Engagement für Mission und Evangelisation sowie gegen Christenverfolgung und Abtreibung. Damals wie heute laute das idea-Motto: „In der Form so zeitgemäß wie möglich, im Inhalt so konservativ wie nötig.“ Da halte es idea mit dem Apostel Paulus: „Prüft aber alles, und das Gute behaltet“ (1. Thessalonicher 5,21). idea-Leiter von 1977 bis 2017 war Helmut Matthies (Brandenburg an der Havel). Er ist jetzt idea-Vorstandsvorsitzender. Im kommenden Jahr feiert idea 50-jähriges Bestehen.

Lesen Sie auch das Spezial zu 40 Jahre ideaSpektrum als E-paper-Ausgabe.

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