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06. August 2019

ideaSpektrum-Leser sind bewegt vom Schicksal der kleinen Mathilda

Familie Bellinghausen sammelt Spenden für die Operationen ihrer Tochter Mathilda. Foto: idea/Klaus Rösler
Familie Bellinghausen sammelt Spenden für die Operationen ihrer Tochter Mathilda. Foto: idea/Klaus Rösler

Wetzlar (idea) – Das Schicksal der einjährigen Mathilda Bellinghausen aus dem mittelhessischen Driedorf-Mademühlen bewegt offenbar die Leser des Magazins ideaSpektrum (Wetzlar). Das Mädchen kam ohne Wadenbeinknochen auf die Welt. Um laufen zu lernen, braucht sie etliche Operationen, für deren Kosten die Krankenkasse bisher nicht aufkommen will. Die Evangelische Nachrichtenagentur idea berichtete in einer Reportage am 17. Juli über das Schicksal der Familie. Der Beitrag enthielt keinen Spendenaufruf und auch kein Spendenkonto. Dennoch erkundigten sich Leser, wie sie finanziell helfen können. Seit dem Erscheinen des Berichts sind so fast 78.000 Euro auf dem Spendenkonto „Helft Mathilda“ der Familie bei der Organisation „Stifter für Stifter“ (München) eingegangen. „Wir haben im Stiftungsfonds bis heute 142.682 Euro zusammen“, sagte Vater Christian Bellinghausen (33) auf idea-Anfrage. Ein Geber habe eine Spende über 10.000 Euro angewiesen. Bellinghausen: „Wir als Familie sind überwältigt und sehr dankbar für die vielen Spenden.“ Die erste Operation von Mathilda werde voraussichtlich am 7. Januar 2020 in der polnischen Hauptstadt Warschau durch den US-Chirurgen Dror Paley (West Palm Beach/US-Bundesstaat Florida) erfolgen. Anschließend soll das Mädchen in der Lage sein, gehen zu lernen. Doch weitere Operationen zur Beinverlängerung werden bis zu Mathildas 14. Lebensjahr nötig sein. Insgesamt benötigt die Familie dafür über 300.000 Euro. Nach dem Erscheinen des idea-Berichts hat sich auch die Krankenkasse bei der Familie gemeldet: Sie will den Fall neu prüfen.

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