Samstag • 23. Februar
Festnahme
28. Januar 2019

Bluttat in Salzgitter hat offenbar religiösen Hintergrund

Kriminalbeamte untersuchen den Tatort. Foto: picture-alliance/dpa
Kriminalbeamte untersuchen den Tatort. Foto: picture-alliance/dpa

Salzgitter (idea) – Die Polizei in Salzgitter hat am 28. Januar einen 33-jährigen Syrer festgenommen, der am 26. Januar im Stadtteil Lebenstedt einen 25-jährigen Mann aus dem Irak mit mehreren Schüssen getötet haben soll. Wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig mitteilte, war der mutmaßliche Täter nicht einverstanden mit der Liebesbeziehung des Opfers zur Schwester des Täters. „Mutmaßlicher Hintergrund der Tat dürfte der Umstand sein, dass der Beschuldigte und das Opfer unterschiedlichen Religionen angehören“, so die Staatsanwaltschaft. Wie der Sprecher der Behörde, Staatsanwalt Hans Christian Wolters, der Evangelischen Nachrichtenagentur idea bestätigte, sind der mutmaßliche Täter und seine Schwester Muslime, das Opfer der Gewalttat war Christ. Das Amtsgericht Braunschweig ordnete an, dass der Verdächtige in Untersuchungshaft bleibt. Der mutmaßliche Täter hat sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft bisher nicht zu der Tat geäußert.

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