Glaube

Warum starben Adam und Eva nicht sofort?

Lesezeit: 2 min

Die Frau nahm von der Frucht des Baumes und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. Foto: unsplash.com
Die Frau nahm von der Frucht des Baumes und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. Foto: unsplash.com

Über die Bedeutung des Sündenfalls in der Bibel hat der Theologieprofessor Joel White in der aktuellen Folge des IDEA-Podcasts „Zwischen Tür und Himmel“ gesprochen. Der Dozent für Neues Testament an der Freien Theologischen Hochschule (FTH) Gießen, beantwortete Zuhörerfragen zum Bericht aus 1. Mose.

Dass Adam und Eva nach dem Sündenfall nicht sofort tot umfielen, sei ein Zeichen für Gottes Gnade. Bis zu ihrer Vertreibung aus dem Garten Eden seien die ersten Menschen unsterblich gewesen, weil sie vom Baum des Lebens essen konnten.

Dieser Baum, durch den Gott leben spende, veranschauliche, dass Gott das Materielle nicht vernachlässige. White: „Gott will uns zeigen, dass wir auch auf körperliche Art und Weise auf ihn angewiesen sind.“

Mit dem Sündenfall seien die Menschen von Gott getrennt worden, so der Theologe. „Nur Gott existiert in sich ewig und unabhängig. Und unser Leben ist immer von Gott verliehen.”

Weiter erläuterte White, dass ewiges Leben in der Bibel nicht nur ein Weiterexistieren meine, sondern auch eine intakte Gemeinschaft mit Gott. Mit Blick auf die Hölle sagte er: „Die Bibel spricht nicht davon, dass Menschen dann ewig leben in der Gottesferne, sondern dass sie ewig sterben.”

Zum Podcast „Zwischen Tür und Himmel“

Der etwa zehnminütige Podcast ist ein Angebot der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar). Er erscheint 14-tägig auf ztuh.de sowie den gängigen Podcast-Apps (z. B. Spotify, Google Podcasts, Amazon Podcasts, Deezer und Apple Podcasts). Zuhörer können ihre Lebens- und Glaubensfragen an ztuh(AT)idea.de schicken. Eine Auswahl der Fragen wird in den Folgen aufgegriffen und diskutiert.

Ähnliche Artikel

+ Glaube

Ist Gebet wirkungslos?

Sind ausbleibende Gebetserhörungen ein Argument gegen den christlichen Glauben? Daniel Facius zeigt, warum Christen darauf vertrauen dürfen, dass Gott Gebete ernst nimmt.

Cookies für relevante Nachrichten.

Damit Sie komfortabel auf IDEA.de unterwegs sein können setzen wir Cookies und Dienste externer Partner ein. Mit Klick auf „ALLE AKZEPTIEREN“ stimmen Sie der Cookie-Nutzung und der Datenübermittlung an externe Partner zu und erklären sich einverstanden, dass Ihre Daten auch in Nicht-EU-Länder mit unzureichendem Datenschutz übertragen werden können (Details siehe Datenschutzhinweise).

IDEA Magazin Cover abgebildet auf einem iPad

4 Wochen IDEA Digital 8,95 Euro 1 Euro

Entdecken auch Sie das digitale Abo mit Zugang zu allen Artikeln auf idea.de