Frei-/Kirchen

USA: Südliche Baptisten kritisieren „Wohlstandsevangelium“

Lesezeit: 1 min

Eine Bibel auf einem Pult. Symbolbild: unsplash.com
Eine Bibel auf einem Pult. Symbolbild: unsplash.com Symbolbild: unsplash

Anaheim (IDEA) – Scharfe Kritik am „Wohlstandsevangelium“ und deren Verfechtern hat die größte protestantische Kirche in den USA, der Bund der Südlichen Baptisten (Southern Baptist Convention/SBC), geübt.

Dieser Lehre zufolge schenkt Jesus Christus seinen Anhängern Gesundheit und Reichtum. Das sei eine falsche Lehre, heißt es in einer Resolution, die von den über 8.000 Delegierten der SBC-Jahreskonferenz in Anaheim (US-Bundesstaat Kalifornien) verabschiedet wurde. Diese Strömung beute kranke Menschen aus, indem sie diese beschuldige, nicht genug Glauben zu haben, um von Gott geheilt zu werden. Zugleich verfälsche sie die biblische Lehren zum Leid, heißt es in einem Bericht der Nachrichtenplattform Christian Post.

Der Resolution zufolge sollten sich Christen vor solchen falschen Lehren hüten. Ihre Anhänger seien falsche Propheten und Wölfe im Schafspelz. Weiter heißt es in der Erklärung, dass „Gott allein unser höchstes Gut und unser höchster Schatz ist, nicht Gesundheit, Reichtum oder die Beseitigung von Krankheiten“. Der Bund der Südlichen Baptisten hat 13,7 Millionen Mitglieder in rund 47.600 Kirchengemeinden.

Cookies für relevante Nachrichten.

Damit Sie komfortabel auf IDEA.de unterwegs sein können setzen wir Cookies und Dienste externer Partner ein. Mit Klick auf „ALLE AKZEPTIEREN“ stimmen Sie der Cookie-Nutzung und der Datenübermittlung an externe Partner zu und erklären sich einverstanden, dass Ihre Daten auch in Nicht-EU-Länder mit unzureichendem Datenschutz übertragen werden können (Details siehe Datenschutzhinweise).