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Menschenrechte

Über 40 Jahre Missionar: Imo Scharrer in Taiwan gestorben

13.01.2023

Immanuel (Imo) Scharrer ist am 8. Januar kurz vor Vollendung seines 71. Lebensjahres gestorben. Foto: Marburger Mission
Immanuel (Imo) Scharrer ist am 8. Januar kurz vor Vollendung seines 71. Lebensjahres gestorben. Foto: Marburger Mission

Marburg/Tainan (IDEA) – Er wirkte über 40 Jahre als Missionar in Asien: Immanuel (Imo) Scharrer ist am 8. Januar kurz vor Vollendung seines 71. Lebensjahres in Tainan (Taiwan) gestorben. Das hat die Stiftung Marburger Mission mitgeteilt. Scharrer hatte 2015 zusammen mit seiner Ehefrau Erika die höchste Auszeichnung des ostasiatischen Inselstaates für Ausländer erhalten: die „Meihua-Karte“ (Pflaumenblüten-Karte).

Damit verbunden war ein zeitlich unbegrenztes Visum. Das Ehepaar, das seine Missionslaufbahn 1980 in Thailand begonnen hatte, erhielt die Ehrung wegen seines Engagements für Ausländer. Die beiden kümmerten sich um Gefängnisinsassen aus verschiedenen Ländern und führten evangelistische Feste für Tausende von Häftlingen durch. Außerdem missionierten sie unter thailändischen Gastarbeitern und gründeten Thaigemeinden.

Imo Scharrer war ferner Theologiedozent am „China Lutheran Seminary“ in Hsinchu im Nordwesten Taiwans. Im Nachruf der Marburger Mission heißt es: „Über vier Jahrzehnte hat Gott Imo für viele Menschen zum Segen werden lassen und ihn dazu gebraucht, dass Menschen Jesus Christus begegnen.“ Scharrer hinterlässt neben seiner Frau vier Söhne. Die Stiftung Marburger Mission arbeitet unter Leitung von Direktor Rainer Becker mit rund 60 Mitarbeitern in zehn Ländern.

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