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Stadtkirche Zöblitz ist „Kirche des Jahres 2026“

Lesezeit: 2 min

 Die Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirge. Foto: Wiki Commons
Die Stadtkirche Zöblitz im Erzgebirge. Foto: Wiki Commons

Die Stadtkirche Zöblitz (Erzgebirge) ist zur „Kirche des Jahres 2026“ gewählt worden. Das teilte die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa/Hannover) am 12. Mai mit.

Das gotische Gotteshaus, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen, erhielt 2.262 Stimmen und liegt damit deutlich vor elf weiteren Kirchen, die zur Wahl standen. Insgesamt beteiligten sich mehr als 11.000 Personen an der Abstimmung.

Zu der Wahl aufgerufen hatte die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründete Stiftung. Der Taufstein und der vergoldete Kanzelaltar der Stadtkirche Zöblitz stammen, wie auch die ehemaligen Beichtstühle und viele der im Turm verbauten Hölzer, aus dem Barock. 1904 bauten Handwerker das Innere von Kirche und Turm im barockisierenden Jugendstil um. Die Stiftung KiBa förderte die Sanierung von Kirchturm und Glocken der Stadtkirche mit 10.000 Euro. „Ohne die vielen kirchenbegeisterten Menschen in Zöblitz wäre diese Auszeichnung nicht möglich gewesen“, so die Geschäftsführerin der KiBa, Catharina Hasenclever.

Den zweiten Platz im Wettbewerb belegt die Dorfkirche in Gnewikow (Brandenburg, 1.672 Stimmen), gefolgt von der Kilianskirche im württembergischen Mundelsheim (1.459 Stimmen).

Die Stiftung KiBa unterstützt seit 1999 im gesamten Bundesgebiet die Sanierung evangelischer Kirchen und hat bislang Förderzusagen in Höhe von über 40 Millionen Euro erteilt. Für das laufende Jahr sind Mittel in Höhe von rund 1,33 Millionen Euro vorgesehen.

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