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Siebenbürgen: Zahl der lutherischen Christen bleibt stabil

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Die Margarethenkirche von Mediaș gehört der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses (A.B.) in Rumänien. Foto: Wiki Commons
Die Margarethenkirche von Mediaș gehört der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses (A.B.) in Rumänien. Foto: Wiki Commons

Hermannstadt (IDEA) – Die Mitgliederzahl der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses (A.B.) in Rumänien ist 2022 stabil geblieben. Nach einem Bericht der deutschsprachigen „Siebenbürgischen Zeitung“ (Hermannstadt) gehörten der kleinen lutherischen Kirche zum Jahresende 10.811 Personen an. Im Jahr zuvor zählte die Kirche 31 Mitglieder mehr. Das entspricht einem Rückgang von 0,3 Prozent.

Die Landeskirche hat 230 Kirchengemeinden in fünf Kirchenbezirken. Die größten Gemeinden bestehen in Bukarest (948 Mitglieder), Kronstadt (926 Mitglieder) und Hermannstadt (755 Mitglieder). Die meisten Gemeinden der Kirche (137) haben weniger als 20 Mitglieder.

Die Geschichte der „Kirche der Siebenbürger Sachsen“ reicht mehr als 850 Jahre zurück. Bereits im 12. Jahrhundert ließen sich Siedler aus der Rhein- und Moselgegend in Siebenbürgen nieder. Nach dem Ende des Kommunismus wanderten ab 1990 zwei Drittel der evangelischen Gemeindemitglieder nach Deutschland aus. Hier leben heute schätzungsweise rund 250.000 Siebenbürger Sachsen.

Die Verkündigungssprache in der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses (A.B.) ist Deutsch. Sie wird geleitet von Bischof Reinhart Guib (Hermannstadt).

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