Glaube

Personalchef: Bibellesen stärkt seelische Widerstandskraft

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Der Geschäftsführer Personal der thyssenkrupp Automotive Body Solutions GmbH, Felix Bader, am 27. April auf dem KCF. Foto: IDEA/Florian Boillot
Der Geschäftsführer Personal der thyssenkrupp Automotive Body Solutions GmbH, Felix Bader, am 27. April auf dem KCF. Foto: IDEA/Florian Boillot

Berlin (IDEA) – Das regelmäßige Bibellesen und Führen eines Tagebuchs sind wichtig für die seelische Widerstandskraft. Das sagte der Geschäftsführer Personal der thyssenkrupp Automotive Body Solutions GmbH, Felix Bader am 27. April auf dem Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) in Berlin.

Laut Bader verändern sich die Umstände für Führungskräfte gerade in nie da gewesener Geschwindigkeit: Themen wie Krieg, Lieferkettengesetz, Personalmangel oder die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter stellten große Herausforderungen dar. „Alles, was wir an Stabilität in unserer Generation hatten, ist nicht mehr stabil und nicht mehr sicher.“

Bader berichtet, dass er im Jahr 2017 psychisch und körperlich angeschlagen gewesen sei – „weit über die Grenzen zum Burn-out“. An einem besonders schweren Tag sei er in der Gideonbibel seines Hotelzimmers auf den Vers Apostelgeschichte 12,7 gestoßen. Darin geht es um die Befreiung des Petrus aus dem Gefängnis: „Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen.“

Dazu Bader: „Ich war mir von jetzt auf nachher sicher: Mich sieht jemand, sieht mein Elend, sieht mein inneres Leiden.“ Bader nannte es wichtig, solche Erlebnisse aufzuschreiben, um sich an das Wirken Gottes zu erinnern.

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