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ÖRK-Vollversammlung will zur Versöhnung beitragen

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Das Logo des Ökumenischen Rates der Kirchen. Grafik: ÖRK
Das Logo des Ökumenischen Rates der Kirchen. Grafik: ÖRK

Karlsruhe (IDEA) – Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) will mit seiner Vollversammlung in Karlsruhe zur Versöhnung zwischen russischen und ukrainischen Christen beitragen. Geplant sind gemeinsame Veranstaltungen mit Vertretern der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK) sowie der beiden orthodoxen Kirchen in der Ukraine – der bis vor kurzem zum Moskauer Patriarchat gehörenden Ukrainisch-Orthodoxen Kirche (UOK) und der eigenständigen Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU).

Wie der Leiter des Koordinierungsbüros der Vollversammlung, Marc Witzenbacher (Karlsruhe), der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA mitteilte, hat die Delegation der ROK ihre Teilnahme bereits zugesagt. Ob auch die ukrainischen Kirchen Teilnehmer entsenden werden, hänge von der Situation in ihrem Land und den Reisebedingungen ab. Der amtierende Generalsekretär des ÖRK, Prof. Ioan Sauca (Genf), bemühe sich momentan, die Teilnahme vieler unterschiedlicher Kirchen aus der Ukraine zu ermöglichen.

Zur Vollversammlung vom 31. August bis 8. September werden rund 4.000 Teilnehmer erwartet, darunter 800 Delegierte aus den Mitgliedskirchen sowie Delegationen anderer Kirchen, Religionen und Organisationen. Im Weltkirchenrat sind 352 anglikanische, orthodoxe und protestantische Kirchen mit rund 600 Millionen Mitgliedern zusammengeschlossen.

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