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Nachrichtenplattform für Flüchtlinge: „Amal, Frankfurt!“

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Auf der Internetseite amalfrankfurt.de gibt es lokale und regionale Nachrichten aus dem Rhein-Main-Gebiet für Flüchtlinge. Foto: Hayrham Abo Taleb
Auf der Internetseite amalfrankfurt.de gibt es lokale und regionale Nachrichten aus dem Rhein-Main-Gebiet für Flüchtlinge. Foto: Hayrham Abo Taleb

Frankfurt am Main (IDEA) – Eine neue Nachrichtenplattform geht am 10. Januar online: „Amal, Frankfurt!“ Auf der Internetseite amalfrankfurt.de bietet sie lokale und regionale Nachrichten aus dem Rhein-Main-Gebiet für Flüchtlinge auf Arabisch, Persisch/Farsi und Ukrainisch. „Amal“ ist Arabisch und bedeutet „Hoffnung“.

Betreiber ist das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main. Wie es mitteilt, gibt es ähnliche Nachrichtenplattformen seit 2016 in Berlin und seit 2019 in Hamburg. Ziel sei es, dass sich die Nutzer durch das Medienangebot schneller in der neuen Umgebung zurechtfinden. Bei Amal in Frankfurt seien sechs Journalisten seit September 2022 mit jeweils einer halben Stelle tätig, je zwei aus Afghanistan, aus Syrien und der Ukraine. Seit Oktober seien sie bereits auf Facebook und Instagram aktiv.

Den Sprachlosen eine Stimme geben

Mit den neuen Medienangebot will das GEP nach eigenen Angaben den Sprachlosen eine Stimme geben.

Amal wird gefördert von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), einem Bündnis aus Landeskirchen und Stiftungen sowie durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Hauptförderer von „Amal, Frankfurt!“ ist die Frankfurter Crespo Foundation. Die Stiftung wurde 2001 gegründet und verfügt über ein Stammkapital von zwölf Millionen Euro. Sie unterstützt soziale und kulturelle Projekte im Großraum Frankfurt und engagiert sich für Bildungschancen von Menschen mit Fluchterfahrung.

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