Glaube

Jeder Sechste glaubt an die Existenz des Teufels

Lesezeit: 2 min

Die Umfrage untersuchte, wer an die Existenz des Teufels glaubt. Symbolfoto: pixabay.com
Die Umfrage untersuchte, wer an die Existenz des Teufels glaubt. Symbolfoto: pixabay.com

Erfurt (IDEA) – Jeder sechste Deutsche (17 Prozent) glaubt daran, dass es den Teufel tatsächlich gibt. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar). 58 Prozent glauben nicht an die Existenz des Teufels. 16 Prozent erklärten, dass sie es nicht wissen und neun Prozent machten keine Angabe.

In Westdeutschland ist der Glauben an die Existenz des Höllenfürsten mit 18 Prozent weiter verbreitet als im Osten (elf Prozent). Er nimmt mit zunehmender formaler Bildung ab: Während bei Befragten ohne Schulabschluss 24 Prozent von der Existenz des Teufels überzeugt sind, teilen bei Befragten mit Hauptschulabschluss 20 Prozent diese Ansicht, bei Umfrageteilnehmern mit mittlerem Schulabschluss (Mittlere Reife) 18 Prozent und bei denen mit Hochschulreife (Abitur) 15 Prozent.

Bei Bürgern mit konfessioneller Bindung glauben Freikirchler mit 39 Prozent deutlich häufiger daran als landeskirchliche Protestanten (18 Prozent) und Katholiken (19 Prozent). Unter den muslimischen Befragten halten 40 Prozent den Teufel für eine Tatsache, bei den Konfessionslosen neun Prozent. Unter den Anhängern der politischen Parteien denken die AfD-Wähler mit 22 Prozent am häufigsten, dass es den Satan wirklich gibt, gefolgt von den Anhängern von CDU/CSU (19 Prozent), SPD (17 Prozent), Linken (13 Prozent) sowie Grünen und FDP (jeweils zwölf Prozent).

Für die Erhebung wurden 2.122 Erwachsene im Zeitraum zwischen dem 18. und 21. März befragt.

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