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Integrationsexperte Ismail Tipi gestorben

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Ismael Tipi starb im Alter von 64 Jahren. Foto: ismail-tipi.de
Ismael Tipi starb im Alter von 64 Jahren. Foto: ismail-tipi.de

Rödermark/Wiesbaden (IDEA) – Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete und Integrationsexperte Ismail Tipi (Rödermark) ist am 3. Februar nach schwerer Krankheit gestorben. Er wurde 64 Jahre alt. Das teilte der hessische Landtag auf seiner Internetseite mit.

Tipi gehörte dem Landesparlament seit 2010 an und war integrationspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Er wurde 1959 im türkischen Izmir geboren und kam im Alter von zwölf Jahren nach Deutschland. Er absolvierte ein Maschinenbaustudium und ein journalistisches Volontariat. Vor seinem Einzug in den Landtag arbeitete er als Journalist.

Tipi, der selbst Muslim war, warnte immer wieder vor falsch verstandener Toleranz gegenüber dem radikalen Islam. So sprach er sich gegen die Vollverschleierung muslimischer Frauen aus und forderte ein entschiedenes Vorgehen gegen islamische Hassprediger. Der Politiker übte außerdem Kritik an Bestrebungen, Weihnachts- und Nikolausmärkte sowie Martinsfeste umzubenennen. Deutschland dürfe seine Werte und Traditionen nicht einer „Multi-Kulti-Romantik“ opfern.

Die hessische Landtagspräsidentin Astrid Wallmann (CDU) erklärte, Tipi sei mit seine politischen Engagement ein Vorbild für Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Sein Lebensweg zeige, „wie viel man im Leben erreichen kann, wenn man fest an seine Ziele glaubt und für seine Überzeugungen eintritt“.

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