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Menschenrechte

IDEA-Spezialausgabe zur Christenverfolgung erschienen

13.11.2022

Das Heft „Christenverfolgung 2022/23“ hat 60 Seiten und berichtet über die Situation von Christen u. a. in dem WM-Austragungsland Katar sowie in Nigeria und Myanmar. Foto: IDEA
Das Heft „Christenverfolgung 2022/23“ hat 60 Seiten und berichtet über die Situation von Christen u. a. in dem WM-Austragungsland Katar sowie in Nigeria und Myanmar. Foto: IDEA

Wetzlar (IDEA) – Jeden Tag werden Millionen Christen in vielen Ländern der Welt bedrängt: In einer Sonderausgabe zum Thema „Christenverfolgung“ gibt die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar) ihnen eine Stimme. IDEA hat für dieses Spezial unter anderem mit neun Missions- und Hilfswerken zusammengearbeitet. Denn sie sind mit ihren Partnern vor Ort tätig und können einen authentischen Einblick in die Länder bieten. Damit liefert das Sonderheft nicht nur eine Übersicht über die Staaten, in denen Verfolgung herrscht, sondern auch eine Übersicht über die Werke, die sich für verfolgte Christen einsetzen.

IDEA-Redaktionsleiterin Daniela Städter sagt: „Mit unserem Spezial zeigen wir, wie man auch von Deutschland aus bedrängten Christen beistehen kann.“

Das Heft hat 60 Seiten und berichtet über die Situation von Christen unter anderem im Wüstenstaat Katar, wo ab dem 20. November die Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird. Ein Beitrag schildert, warum die Türkei für immer mehr Iraner zu einem Land der Hoffnung wird. IDEA hat auch mit dem nigerianischen Pastor Gideon Para-Mallam gesprochen: Er ist der Seelsorger der Familie von Leah Sharibu (19), die vor über vier Jahren von Islamisten entführt wurde. Auf den Fall von Sharibu wurden weltweit Menschen aufmerksam, weil sich auch die frühere US-Präsidentengattin Michelle Obama unter dem Hashtag „#bringbackourgirls“ (Bringt unsere Mädchen zurück) für die Freilassung von Sharibu und anderer entführter Mädchen einsetzte.

Ferner beleuchtet IDEA die Situation der von Abschiebung bedrohten Konvertiten in Deutschland. Zudem wird die Bedeutung der Rubrik „Gefangene des Monats“ erläutert: Dort macht IDEA gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM/Frankfurt am Main) auf inhaftierte Christen aufmerksam. Die Influencerin Jasmin Neubauer („Liebe zur Bibel“) hat einen Vorschlag dafür entwickelt, das Thema Christenverfolgung im Gottesdienst aufzugreifen – etwa am 13. November 2022. An diesem Tag lädt die Weltweite Evangelische Allianz dazu ein, sich an einem „Gebetstag für verfolgte Christen“ zu beteiligen.

IDEA-Vorsitzender Matthies: Die Nöte von Christen nicht vergessen

Im Editorial schreibt der IDEA-Vorstandsvorsitzende Helmut Matthies (Brandenburg an der Havel), dass in Deutschland oft die Not vieler Christen weltweit vergessen wird. Millionen Christen hungerten, über 340 Millionen Christen würden in islamischen, hinduistischen oder kommunistischen Staaten bedrängt oder verfolgt. Die Wirtschaft kümmere das häufig nicht. Durch die Zusammenarbeit mit China werde zum Beispiel eine Diktatur unterstützt, die oft auch gegen Christen vorgehe. Auch in der Politik und in den Kirchen seien benachteiligte Christen häufig kein Thema. Matthies ruft dazu auf, sich für die bedrängten Christen einzusetzen.

Wo die Sonderausgabe bestellt werden kann

Exemplare der IDEA-Sonderausgabe können telefonisch (06441-9150), per E-Mail (aboservice@idea.de) oder über die Internetseite zum Preis von 2,80 Euro (ab zehn Exemplaren 2,00 Euro) bestellt werden.

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