IDEA INTERN

IDEA hat tolle und hilfsbereite Leser

Lesezeit: 2 min

Der IDEA-Redakteur Daniel Scholaster. Grafik: IDEA/Daniel Höly
Der IDEA-Redakteur Daniel Scholaster. Grafik: IDEA/Daniel Höly

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Im März veröffentlichte IDEA ein Porträt der Afrika-Missionarin und Pfarrerin Barbara Kniest. Die 87-Jährige leidet noch heute unter den Verletzungen, die sie am Ende des Zweiten Weltkriegs im Rahmen derKampfhandlungen in ihrer Heimat Ostpreußen erlitten hat.

Kriegsverletzung nicht anerkannt

Weil sie als Missionarin nicht in die deutsche Rentenkasse eingezahlt hat, erhält sie nur eine geringe Pension. Ab 2013 versuchte sie erfolglos, eine Erhöhung ihrer Kriegsbeschädigtenrente einzuklagen, verlor jedoch im Januar 2021 endgültig vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart. Das Gericht erkannte nicht an, dass ihre Beschwerden von den damaligen Verletzungen herrührten.

IDEA-Leser helfen finanziell

Inzwischen haben sich mehrere Leser gemeldet, um die Pfarrerin i. R. finanziell zu unterstützen, manche auch mit Daueraufträgen. Sogar eine alte Schulfreundin hat Kontakt zu ihr aufgenommen. Kniest schrieb der Redaktion: „Das ist viel mehr geworden, als was ich durch eine Rentenerhöhung hätte erwarten können. Das habe ich überhaupt nicht denken können. Verdient habe ich das bestimmt nicht, aber ich freue mich darüber. Damit kann ich weiterhin in meiner schönen Wohnung bleiben und täglich versorgt und betreut bleiben.“

Wird der Fall neu bewertet?

Auch die stellvertretende Vorsitzende der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen (Bonn), Christine Czaja-Grüninger (Stuttgart), hat mit Kniest Kontakt aufgenommen. Die beiden wollen nun gemeinsam prüfen, ob über den Petitionsausschuss des Bundestages eine Neubewertung von Kniests Kriegsbeschädigung erreicht werden kann. Wir bei IDEA sind dankbar, so großartige und hilfsbereite Leser zu haben.

– IDEA-Redakteur Daniel Scholaster

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