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ICF-Pastor Tobias Teichen warnt vor Betrug im Netz

03.02.2026

Warnt vor falschen Spendenaufrufen unter seinem Namen: Der Pastor der ICF München, Tobias Teichen. Foto: ICF München
Warnt vor falschen Spendenaufrufen unter seinem Namen: Der Pastor der ICF München, Tobias Teichen. Foto: ICF München

Der Pastor der ICF München, Tobias Teichen, warnt eindringlich vor gefälschten Spendenaufrufen unter seinem Namen. Wie er auf Instagram berichtete, würden derzeit entsprechende Nachrichten über das soziale Netzwerk sowie über den Kurznachrichtendienst Telegram verschickt. Die bisher unbekannten Urheber stellten unter anderem finanzielle Forderungen, die Kontaktierten zu Zahlungen auffordern oder andere betrügerische Handlungen anbahnen. Nach seinen Angaben handelt es sich um einen klaren Fall von Identitätsmissbrauch, der als Straftat gilt und von ihm zur Anzeige gebracht werde. Hinweise von Betroffenen seien für die Ermittlungen hilfreich.

Er wies ausdrücklich darauf hin, dass er niemanden privat anschreibe, um Geld zu erbitten oder Investitionen anzubieten. Besonders schlimm sei es, dass diese Betrugswelle ausgerechnet während der Spendenkampagne „Reach“ der ICF München aufgetreten sei, mit der unter anderem die Gründung neuer Gemeinden unterstützt wird.

Woran man gefälschte Profile erkennt

Teichen gibt auch konkrete Hinweise, woran sein offizielles Konto zu erkennen ist: Die korrekte Schreibweise seines Namens, ein blauer Haken bei Instagram und rund 50.000 Follower und bei Telegram ein blauer Stern. Gefälschte Konten seien meist an einer abweichenden Namensschreibweise, fehlender Verifizierung oder ungewöhnlichen Kontaktaufnahmen zu erkennen. In seinem Fall komme dazu, dass die Betrüger offenbar bewusst eine religiös aufgeladene Sprache verwendeten, die gar nicht zu seinem Stil passe. Auch das sei ein deutlicher Hinweis auf ein gefälschtes Profil.

Der Pastor rät zudem, auf keine Nachrichten von solchen Konten zu antworten. Betroffene sollten Bildschirmfotos vom Chatverlauf, Benutzernamen, Profilfoto sowie Datum und Uhrzeit anfertigen und diese direkt an ihn oder an die E-Mail-Adresse info@icf-muenchen.de senden. Anschließend sollten die Nutzer das gefälschte Profil zuerst der jeweiligen Plattform melden und danach blockieren. Außerdem könne man die Warnung vor solchen gefälschten Konten im eigenen Umfeld verbreiten.

Die ICF München gehört zu den größten freikirchlichen Gemeinden in Deutschland und hat rund 1.800 regelmäßige Gottesdienstbesucher.

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