Glaube
Fast 30 Prozent suchen die Nähe Gottes im Gebet
07.01.2026

Weniger als ein Drittel der Bürger in Deutschland (29 Prozent) sucht im Alltag bewusst die Nähe Gottes im Gebet. Die Mehrheit (55 Prozent) tut dies nicht. Das ergab eine Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Elf Prozent wussten hier keine Antwort und weitere fünf Prozent wollten keine Auskunft erteilen.
Von den Altersgruppen suchen nur die 18- bis 29-Jährigen mit relativer Mehrheit (47 Prozent) die Nähe Gottes im Gebet (30-39 Jahre: 30 Prozent; 40-49 Jahre: 27 Prozent; 50-59 Jahre: 22 Prozent; 60-69 Jahre: 21 Prozent; über 70 Jahre: 29 Prozent). Westdeutsche tun dies deutlich mehr (31 Prozent) als Bürger im Osten (20 Prozent).
Bei Kirchenmitgliedern ist die Praxis stark unterschiedlich: Während bei Katholiken und landeskirchlichen Protestanten nur eine Minderheit (39 Prozent bzw. 38 Prozent) die Nähe Gottes im Gebet sucht, sind es bei freikirchlichen Christen mehr als zwei Drittel (68 Prozent). Auch bei Muslimen tut dies eine Mehrheit (60 Prozent). Bei Konfessionslosen liegt der Anteil der Beter dagegen nur bei acht Prozent.
Unter den Sympathisanten der Parteien suchen die der CDU/CSU am häufigsten die Nähe Gottes im Gebet (35 Prozent). Dahinter folgen die Anhänger der SPD (34 Prozent), der AfD (30 Prozent), der Linken (25 Prozent) und der Grünen (24 Prozent).
Für die Erhebung wurden 2.008 Erwachsene im Zeitraum vom 2. bis 5. Januar 2026 befragt.

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