Frei-/Kirchen

Evi Rodemann ist neue Vorsitzende der „Koalition für Evangelisation“

Lesezeit: 2 min

Neue Vorsitzende der „Koalition für Evangelisation in Deutschland“: Evi Rodemann. Quelle: Privat
Neue Vorsitzende der „Koalition für Evangelisation in Deutschland“: Evi Rodemann. Quelle: Privat

Die Theologin und Eventmanagerin Evi Rodemann (Hamburg) ist neue Vorsitzende der „Koalition für Evangelisation in Deutschland“ (Dietzhölztal). Sie wurde am 6. März von der Mitgliederversammlung gewählt. Das teilte die Koalition in einer Pressemitteilung mit. Sie ist der deutsche Zweig der internationalen Lausanner Bewegung. Rodemann folgt auf den Theologen und Sprachwissenschaftler Roland Werner (68/Marburg). Er wurde am 20. Januar verabschiedet, nachdem er das Amt acht Jahre lang inne hatte.

Rodemann ist unter anderem als Trainerin mit Schwerpunkt auf der Förderung jünger Führungskräfte in Europa tätig und absolvierte einen Master in Europäischer Mission. 2025 schloss sie ihre Promotion in Theologie an der Universität Südafrika (Unisa) ab. Zu ihrem neuen Amt erklärte Rodemann: „Ich schätze die Lausanner Bewegung sehr, weil sie seit 51 Jahren Gleichgesinnte zusammenbringt, die eine Leidenschaft haben, dass Menschen Jesus Christus kennenlernen und nachfolgen.“ Zugleich frage sich die Bewegung immer wieder neu, wie Evangelisation und Mission im heutigen Kontext effektiv geschehen können.

Doppelspitze repräsentiert bewusst Frei- und Landeskirchen

Neuer stellvertretender Vorsitzender der Koalition ist der Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD), Andreas Schlamm (Berlin). Er übernimmt das Amt als Nachfolger des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Marburger Medien, Karsten Hüttmann (Marburg). Hüttmann bleibt Mitglied des Vorstands. Schlamm ist Theologe und engagiert sich seit vielen Jahren im Bereich missionarischer Gemeindearbeit innerhalb der evangelischen Kirche. Laut der „Koalition für Evangelisation“ steht er für eine missionarische Theologie, die Gemeinden ermutigt, das Evangelium glaubwürdig in die Gesellschaft hinein zu leben.

Neuer stellvertretender Vorsitzender der Koalition: Andreas Schlamm. Foto: Diakonie Deutschland
Neuer stellvertretender Vorsitzender der Koalition: Andreas Schlamm. Foto: Diakonie Deutschland

Mit der neuen Leitung trete bewusst eine Doppelspitze an, die sowohl evangelische Freikirchen als auch die evangelische Landeskirche repräsentiere. Damit spiegele sich das Selbstverständnis der Lausanner Bewegung wider, Christen aus unterschiedlichen kirchlichen Traditionen zu vernetzen. So solle gemeinsame Evangelisation und missionarisches Engagement gestärkt werden.

Die 1985 gegründete „Koalition für Evangelisation“ wird von der AMD und der Evangelischen Allianz in Deutschland (EAD) getragen. In dem Verein engagieren sich zudem Vertreter aus Freikirchen, freien Werken und evangelistischen Verbänden. Die Koalition steht allen offen, die sich zur Lausanner Verpflichtung von 1974 bekennen und das Anliegen von Evangelisation und Mission unterstützen.

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