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Engagiert für Mission und Diakonie: Prälat i. R. Röckle gestorben

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Der schwäbische Theologe Gerhard Röckle. Foto: Evangelisches Medienhaus Stuttgart
Der schwäbische Theologe Gerhard Röckle. Foto: Evangelisches Medienhaus Stuttgart

Stuttgart (IDEA) – Der jahrzehntelang für Mission, Diakonie und Gemeindeaufbau engagierte schwäbische Theologe Gerhard Röckle (Stuttgart) ist am 17. Oktober nach kurzer Krankheit im Alter von 89 Jahren gestorben. Von 1988 bis zu seinem Ruhestand 1998 amtierte er als Prälat in Stuttgart. 1989 wurde er theologischer Stellvertreter des württembergischen Landesbischofs Theo Sorg (1929–2017).

Der jetzige Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl würdigte den verstorbenen Theologen als „guten Freund, wachen Theologen und feinsinnigen Begleiter unserer Landeskirche“. Der in Leonberg geborene Röckle wuchs in einer Missionarsfamilie auf. Er studierte Theologie in Tübingen und Bonn. Von 1971 bis 1981 leitete er das württembergische Amt für Missionarische Dienste. Er wurde auch Generalsekretär der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD).

Von 1981 bis 1988 war er Direktor der Theologischen Hauptabteilung des Diakonischen Werkes der EKD. 2014 erhielt Röckle das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein Lebenswerk. Zu seinen Vorlieben gehörte die Musik. Er spielte selbst Orgel, Klavier und Geige. Er hinterlässt seine Ehefrau Susanne, vier Kinder und neun Enkelkinder.

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