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EKD-Studie zu sexuellem Missbrauch wird im Januar veröffentlicht

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Die Studie soll juristische, kriminologische, psychologische und historische Aspekte sexualisierter Gewalt im Bereich der Kirche aufarbeiten. Symbolfoto: Picture Alliance/CHROMORANGE/Christian Ohde
Die Studie soll juristische, kriminologische, psychologische und historische Aspekte sexualisierter Gewalt im Bereich der Kirche aufarbeiten. Symbolfoto: Picture Alliance/CHROMORANGE/Christian Ohde

Hamburg (IDEA) – Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Auftrag gegebene Studie über sexuellen Missbrauch in der Kirche soll im Januar veröffentlicht werden. Das geht aus einem Bericht in der ZEIT-Beilage „Christ und Welt“ hervor.

Demnach wollen die am Forschungsverbund „ForuM“ (Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen) beteiligten Wissenschaftler die Ergebnisse ihrer Studie im Rahmen einer Pressekonferenz am 25. Januar vorstellen.

In dem Artikel heißt es weiter, dass die EKD dabei „nur Gast, aber nicht Gastgeber“ sein werde. „Letzteres sind die Forscher, sie laden ein und entscheiden, ob, wann und wie sie ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren.“ Bei der Untersuchung handle es sich um ein „Studie auf Zuwendungsbasis: Die Landeskirchen zahlen zwar für die Musik, können jedoch nicht bestimmen, was oder ob überhaupt etwas gespielt wird.“

Ein EKD-Sprecher habe „Christ und Welt“ in diesem Zusammenhang mitgeteilt, dass Betroffene bis zum 31. Dezember 2022 insgesamt 858 Anträge auf Anerkennungsleistungen gestellt haben. 816 davon seien positiv beschieden worden. Die Gesamtsumme der Anerkennungsleistungen betrage aktuell 12.046.940 Euro. „Im Schnitt zahlte die evangelische Kirche also bis Ende vergangenen Jahres knapp 15.000 Euro pro anerkannten Fall aus, deutlich weniger, als Betroffene von der katholischen Kirche bekommen“, so „Christ und Welt“.

Zum Hintergrund: Die EKD hatte die Studie im Jahr 2020 in Auftrag gegeben. Sie soll juristische, kriminologische, psychologische und historische Aspekte sexualisierter Gewalt im Bereich der Kirche aufarbeiten.

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