Politik

Diakoniepräsident kritisiert Maskenpflicht in Pflegeheimen

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Nach den Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes müssen Bewohner seit dem 1. Oktober überall in den Einrichtungen eine FFP2-Maske tragen. Foto: pixabay.com
Nach den Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes müssen Bewohner seit dem 1. Oktober überall in den Einrichtungen eine FFP2-Maske tragen. Foto: pixabay.com

Berlin (IDEA) – Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie (Berlin), hat scharfe Kritik an der allgemeinen Maskenpflicht für die Bewohner von Pflegeeinrichtungen geübt. Nach den Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes müssen sie seit dem 1. Oktober überall in den Einrichtungen eine FFP2-Maske tragen.

In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte Lilie, das sei „eine geradezu obszöne politische Entscheidung“. Die Bewohner der Pflegeheime lebten mit sehr hohen Impfquoten und Schutzstandards. Die Einrichtungen seien ihre Wohnung.

„Mir wäre nicht bekannt, dass anderen Bevölkerungsgruppen vorgeschrieben wird, in ihren Wohnungen eine Maske zu tragen“, so Lilie. Die Diakonie hoffe jetzt, dass die Bundesländer „pragmatische Lösungen im Hinblick auf die Maskenpflicht finden werden“. In einigen Bundesländern sei das bereits der Fall.

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