Medien

David Kadel: Viele Christen leben in einer „Wohlfühlblase“

Lesezeit: 2 min

Der Autor und Coach christlicher Fußballprofis, David Kadel. Foto: creedoo/ Daniel Höly
Der Autor und Coach christlicher Fußballprofis, David Kadel. Foto: creedoo/ Daniel Höly

Wetzlar (IDEA) – Es gehört nicht zu Gottes Plan, wenn Christen nur unter sich bleiben. Das sagt der Autor und Coach christlicher Fußballprofis David Kadel (Aachen) in der aktuellen Folge des IDEALISTEN-Podcasts der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar). Der heute 54-Jährige ist vor allem als Herausgeber mehrerer Bücher bekannt, die Lebenszeugnisse christlicher Fußballer enthalten – darunter der „Fußball Gott“ und die „Fußball-Bibel“.

Kadel wurde selbst als Student im Jahr 1991 Christ. Auch wenn er ursprünglich eine Karriere als Sportmoderator anstrebte, hat Gott ihm stattdessen einen Weg als Autor und Berater gewiesen, wie er heute erzählt. Er habe dadurch die Gelegenheit erhalten, seinen Glauben im Gespräch mit Sportlern und Fußballbegeisterten zu thematisieren. Dieser Sport nehme bei den meisten Deutschen viel zu viel Raum im Leben ein. Er sei für viele geradezu „eine heilige Kuh“ geworden. Viele Christen lebten dagegen heute in einer „Wohlfühlblase“ und hätten aus den Augen verloren, was es eigentlich bedeute, „dass Christus für uns gestorben ist“. „Wir drehen uns da echt viel zu sehr um uns selbst.“

Kadel plädiert deshalb dafür, sich wieder verstärkt Menschen zuzuwenden, die verloren gingen. Er selbst sehe sich von Gott dazu berufen, in der Welt des Profifußballs, die auch viele dunkle Seiten habe, vom Glück und der Freude zu berichten, die ein Leben mit Jesus mit sich bringe. In der Folge berichtet Kadel außerdem, warum er sich als Kind einer alleinerziehenden Mutter immer einen Vater gewünscht habe und weshalb er sich selbst keiner christlichen Konfession zuordnen würde.

Der IDEA-Podcast ist zu finden unter idealisten.net sowie den gängigen Podcast-Apps (z. B. Spotify, Google Podcasts und Apple Podcasts).

Ähnliche Artikel

+ Glaube

Berufung statt Beamtenstatus

Sieben Jahre stand Dominik Jäger als verbeamteter Lehrer vor Schulklassen. Dann gab er diese Sicherheit auf, um hauptamtlich für Gott zu arbeiten. Was hat ihn zu diesem Schritt bewogen? 

+ Frei-/Kirchen

Salz und Licht im Tropenparadies

Seit 15 Jahren arbeiten Kerstin und Joachim Schulze als Missionare des WEC Deutschland e.V. in der westafrikanischen Inselrepublik São Tomé und Príncipe. Was als klassische Missionsarbeit begann, hat sich zu einem vielschichtigen Dienst entwickelt – getragen von der Überzeugung: Christen sollen „Salz und Licht“ sein, da, wo Gott sie hingestellt hat. Darüber hat IDEA-Redakteurin Jelena Simmer mit ihnen gesprochen.

Cookies für relevante Nachrichten.

Damit Sie komfortabel auf IDEA.de unterwegs sein können setzen wir Cookies und Dienste externer Partner ein. Mit Klick auf „ALLE AKZEPTIEREN“ stimmen Sie der Cookie-Nutzung und der Datenübermittlung an externe Partner zu und erklären sich einverstanden, dass Ihre Daten auch in Nicht-EU-Länder mit unzureichendem Datenschutz übertragen werden können (Details siehe Datenschutzhinweise).

IDEA Magazin Cover abgebildet auf einem iPad

4 Wochen IDEA Digital 8,95 Euro 1 Euro

Entdecken auch Sie das digitale Abo mit Zugang zu allen Artikeln auf idea.de