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Bischof Adomeit ist neuer Seelsorge-Beauftragter in der Bundespolizei

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Bischof Thomas Adomeit ist neuer Beauftragter der EKD für die Seelsorge in der Bundespolizei. Foto: Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg/Jörg Hemmen
Bischof Thomas Adomeit ist neuer Beauftragter der EKD für die Seelsorge in der Bundespolizei. Foto: Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg/Jörg Hemmen

Bischof Thomas Adomeit (Oldenburg) ist neuer Beauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die Seelsorge in der Bundespolizei. Er wurde am 4. März in einem Festgottesdienst in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin von der EKD-Ratsvorsitzenden, Bischöfin Kirsten Fehrs (Hamburg), in sein Amt eingeführt. Adomeit folgt auf Landesbischof i. R. Karl-Hinrich Manzke (Hamburg), der das Amt seit 2011 innehatte.

Polizisten erleben zunehmend Anfeindungen

In seiner Predigt betonte Adomeit, dass Polizisten im Dienst zunehmend Bedrängnis und Anfeindungen erlebten. So hätten in den letzten Jahren körperliche, verbale und digitale Angriffe auf Einsatzkräfte zugenommen. „Die Uniform wird für manche zum Ziel“, so Adomeit. Die Aufgabe der Seelsorge sei es, in solchen Situationen zu unterstützen, zuzuhören und Vertrauen zu bewahren. „Und sie erinnert an den Gott, der nicht am Rand steht, sondern mitten in der Bedrängnis da ist“, sagte Adomeit.

Der 55-Jährige leitet seit 2018 die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg. In seinem neuen Amt soll er auch die Verbindung zwischen EKD und Bundespolizei vertiefen. Die evangelischen Pfarrer in der Bundespolizei begleiten Einsatzkräfte in berufsethischen, seelsorgerlichen und geistlichen Fragen. Derzeit sind der Evangelische Dekan der Bundespolizei, Thomas Gregorius (Potsdam), und 13 Pfarrerinnen und Pfarrer bundesweit im Einsatz. Die Bundespolizei beschäftigt rund 55.000 Menschen, darunter etwa 41.000 Polizeivollzugsbeamte und 5.000 Anwärter. Seit 1952 betreuen Pfarrer auf Wunsch des Staates Bundespolizisten in ihrem Dienst.

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