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Annegret Adamczak neue IDEA-Vorstandsvorsitzende

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Annegret Adamczak (li.) agiert ab Anfang nächsten Jahres als neue IDEA-Vorstandsvorsitzende und folgt damit Helmut Matthies nach. Foto: IDEA/Rainer Küchler
Annegret Adamczak (li.) agiert ab Anfang nächsten Jahres als neue IDEA-Vorstandsvorsitzende und folgt damit Helmut Matthies nach. Foto: IDEA/Rainer Küchler

Der Vorstand des IDEA-Trägervereins wählte die Finanzwirtin einstimmig zu seiner neuen Vorsitzenden.


Annegret Adamczak (Zwönitz/Erzgebirge) wird ab 1. Januar 2026 neue Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar). Der Vorstand des IDEA-Trägervereins wählte die 56-jährige Finanzwirtin in seiner Herbstsitzung am 20. November im hessischen Wetzlar einstimmig in dieses Amt.

Adamczak ist damit Nachfolgerin von Helmut Matthies (Brandenburg an der Havel), der seit dem 1. Februar 2018 die ehrenamtliche Aufgabe des Vorstandsvorsitzenden ausübt.

Der Theologe Matthies hatte bereits am 25. Juni in seinem Bericht vor der Jahresmitgliederversammlung des IDEA-Trägervereins erklärt, dass er nach Ende seiner Amtszeit im Dezember aus Altersgründen nicht wieder für den Vorsitz des Vorstands kandidieren werde. Die Mitgliederversammlung wählte den 75-Jährigen daraufhin zum Ehrenvorsitzenden.

Gesellschaft braucht christlichen Journalismus

Annegret Adamczak ist seit 1991 als Finanzberaterin mit dem Schwerpunkt Ruhestandsplanung tätig. Sie gehört zum Sächsischen Gemeinschaftsverband. Adamczak engagiert sich seit April 2008 in der IDEA-Mitgliederversammlung. Seit 2019 gehört sie dem Vorstand an.

Anlässlich ihrer Wahl betont die neue Vorsitzende die Bedeutung einer klaren Werteorientierung in der Medienbranche: „Der Medienwandel eröffnet neue Möglichkeiten, stellt uns aber auch vor große Herausforderungen. Wir wollen ihn vertrauensvoll und verantwortungsbewusst gestalten – stets geleitet von den christlichen Werten, die unsere Arbeit bei IDEA prägen: Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und die Orientierung an der biblischen Wahrheit. Unsere Gesellschaft braucht einen Journalismus, der diese Werte sichtbar macht und christliche Perspektiven in die öffentliche Diskussion einbringt.“

Christenlehre statt Jugendweihe

Adamczak wuchs in der DDR in einer christlichen Familie auf, die sich zur Landeskirchlichen Gemeinschaft hielt. Sie besuchte die Christenlehre und wurde konfirmiert. Da sie zudem die Jugendweihe ablehnte, durfte sie nicht studieren. Adamczak absolvierte daraufhin eine Ausbildung zur Wirtschaftskauffrau.

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