Glaube

Aktuelle Krisen: Wie der christliche Glaube Kinder stützen kann

Lesezeit: 2 min

Viele Kinder stürzten sich in der aktuellen Situation auf das Handy oder in Computerspiele, um sich abzulenken. Symbolbild: unsplash.com
Viele Kinder stürzten sich in der aktuellen Situation auf das Handy oder in Computerspiele, um sich abzulenken. Symbolbild: unsplash.com

Ulm (IDEA) – Klimawandel, Krieg, Corona – die Krisen der Welt betreffen auch die Kleinsten in der Gesellschaft und belasten sie schwer, ohne dass sie alles richtig einordnen können. Daher ist es umso wichtiger, Kindern in der aktuellen Situation mit dem christlichen Glauben eine wichtige Stütze anzubieten. Davon ist der Kinder- und Jugendtherapeut Ronald Makowitzki (Ulm) überzeugt. Gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA erklärte er: „Alle, auch die Kinder, merken, es geht so nicht mehr weiter, aber wir diskutieren es nicht offen und ehrlich, sondern haben uns eingerichtet in der Krisenhaftigkeit.“

Es habe sich eine Hoffnungslosigkeit breit gemacht, die unterschwellig gerade bei Kindern großes Leid verursache. Viele stürzten sich auf das Handy oder in Computerspiele, um sich abzulenken. Dabei neigten Kindern von sich aus zum Glauben, der nun eine große Ressource sein könne. Das müsse man fördern, sagte Makowitzki. „Das bei den Jüngeren anzuregen, ist in unserer Gesellschaft sehr ins Hintertreffen geraten. Der Glaube bietet hoffnungsfrohe Perspektiven, die über solche Krisen helfen. Alles wird sich zum Guten wenden. Nicht aus unserer eigenen Anstrengung heraus, sondern weil Gott sich seiner Schäfchen erbarmt. Das verstehen auch die Kleinen“, so der freikirchliche Christ weiter.

Es tue Kindern gut, von den eigenen Eltern, aber auch von Außenstehenden diese Erkenntnis erzählt zu bekommen: „Der liebe Gott hat gesagt, dass man ihm alle Sorgen hinwerfen kann. Das ist für Kinder eine ganz wichtige Erkenntnis und kann sie sehr entlasten.“

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