Samstag, 25.05.2013
Freikirche sieht ihren Namen missbraucht

Streit um Studie

Freikirche sieht ihren Namen missbraucht

Scharfe Kritik an einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen, nach der freikirchliche Eltern ihre Kinder häufiger schlagen als volkskirchliche evangelische oder katholische, wurde auf der Bundesratstagung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden) geübt. Der Präsident der Freikirche, Hartmut Riemenschneider (Foto), erklärte, habe das Institut „wiederholt unpräzise alle Freikirchen unter dem Begriff ‚evangelisch-freikirchlich’ zusammengefasst.“ | Ganzer Artikel0

Größte deutsche Freikirche schrumpft ganz leicht

Baptisten- und Brüdergemeinden

Größte deutsche Freikirche schrumpft ganz leicht

Die größte deutsche Freikirche schrumpft weiter. Die Zahl der Mitglieder im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden) sank im vergangenen Jahr um 405 auf 81.769 (–0,5 Prozent) und die der Gemeinden um vier auf 805. „Wir haben eine Stagnation mit leichtem Rückgang. Damit sind wir aber nicht zufrieden“, sagte der Leiter des Dienstbereichs Gemeindeentwicklung der Freikirche, Pastor Friedrich Schneider (Foto). | Ganzer Artikel3

Warum sich Jugendliche nicht in der Kirche engagieren

Studie

Warum sich Jugendliche nicht in der Kirche engagieren

Zu den größten Barrieren für das Engagement von Jugendlichen in der Kirche gehört der traditionelle Gottesdienst. Zu diesem Ergebnis kommt die Jugendstudie „Brücken und Barrieren“, die das Markt- und Sozialforschungsinstitut Sinus im Auftrag der evangelischen Jugendwerke in Baden und Württemberg durchführte und am 7. Mai in Stuttgart vorstellte. Dazu wurden 72 Jugendliche intensiv befragt, deren Konfirmation ein bis zwei Jahre zurücklag.  | Ganzer Artikel5

Lehrer haben eine tragende Rolle in der Gesellschaft

Christlicher Pädagogentag

Lehrer haben eine tragende Rolle in der Gesellschaft

Lehrer denken fälschlicherweise oft zu gering von sich. Das erklärte die Ministerialdirektorin im baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Margret Ruep (Foto), bei einem Christlichen Pädagogentag am 4. Mai in Walddorfhäslach bei Reutlingen. Vor rund 500 Besuchern verwies sie auf eine Untersuchung des Institutes für Demoskopie Allensbach im Jahr 2012. Darin werde festgestellt, dass Lehrer beliebter als Pfarrer und Hochschulprofessoren seien.  | Ganzer Artikel3

Vergesst euren Nächsten nicht!

Abschlussgottesdienst

Vergesst euren Nächsten nicht!

Mit einem Appell zu Genügsamkeit und Rücksicht auf den Nächsten ist am 5. Mai in Hamburg der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag zu Ende gegangen. Glück, Erfüllung und Zufriedenheit könne es nicht geben „ohne Rücksicht auf das Glück, die Erfüllung und Zufriedenheit dessen, den die Bibel meinen ‚Nächsten’ nennt“, sagte der anglikanische Bischof Nicolas Baines (Foto) in seiner Predigt im zentralen Abschlussgottesdienst mit rund 130.000 Besuchern im Hamburger Stadtpark.  | Ganzer Artikel4

Asyl für messianische Juden

Kirchentag

Asyl für messianische Juden

Die Kritik am Ausschluss messianischer Juden vom Markt der Möglichkeiten beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg wird lauter. Der Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, Hans-Jörg Voigt (Foto, links), sprach von einem „erheblichen Problem“. Messianischen Gemeinden war ein Stand beim Kirchentag verweigert worden mit der Begründung, Judenmission sei aus christlicher Sicht nicht richtig.  | Ganzer Artikel14

„Kraftquelle und Kreativstätte“

Kirchentag-Bilanz

„Kraftquelle und Kreativstätte“

Ein positives Fazit haben die Veranstalter des 34. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Hamburg am 4. Mai vor Pressevertretern gezogen. Wie der Präsident des Protestantentreffens, Prof. Gerhard Robbers (Foto, links), sagte, beweisen die Teilnehmerzahlen, „dass der Wunsch nach Spiritualität und nach kritischer Auseinandersetzung mit den Herausforderungen unserer Zeit groß ist“. Der Kirchentag zählte knapp 120.000 Dauerteilnehmer und 35.300 Tagesgäste. | Ganzer Artikel1

Wichtiger Beitrag zur Demokratie

Göring-Eckardt

Wichtiger Beitrag zur Demokratie

„Mit den Werten, die wir als Christen haben, leisten wir einen entscheidenden Beitrag zu unserer Freiheit und Demokratie.“ Das sagte die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen und Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt (Foto), vor rund 200 Jugendlichen auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg. Unter dem Motto „Ich war dabei – Junge Leute fragen Zeitzeugen“ berichtete die Politikerin über ihre Schulzeit als Christin in der DDR.  | Ganzer Artikel0

Mit der Bergpredigt für Gerechtigkeit

SPD-Politikerin

Mit der Bergpredigt für Gerechtigkeit

„Selig sind die, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden“ – diesen Vers aus der Bergpredigt hat die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Manuela Schwesig (Foto) als ihre persönliche Antriebsfeder und christliche Basis für ihre politische Arbeit bezeichnet. Die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern hielt eine Bibelarbeit auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg. Sie legte dort das Gleichnis von der Witwe aus, die bei einem Richter Recht sucht und nach langem Drängen auch bekommt  | Ganzer Artikel0

Mehrere Liebesbeziehungen zugleich?

Theologin

Mehrere Liebesbeziehungen zugleich?

Frauen und Männer können mehrere Liebesbeziehungen gleichzeitig führen und dabei ethisch verantwortlich handeln sowie auf der Basis christlicher Werte leben. Diese Meinung vertrat die Geschäftsführerin des Verbandes „Evangelische Frauen in Deutschland“, die Theologin Eske Wollrad (Foto), auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg. Sie war Teilnehmerin einer Diskussion unter dem Titel „Was ist gerecht in Sachen Geschlecht? Frauen, Männer, Gender oder ganz neue Wege“.  | Ganzer Artikel20

Viele Milliarden Euro sind weg

Schuldenkrise

Viele Milliarden Euro sind weg

Welche Bedeutung hat die Idee des biblischen Erlassjahres in der aktuellen Staatsschuldenkrise? Dieser Frage ist der Bischof des Sprengels Mecklenburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, Andreas von Maltzahn (Foto), in einer Bibelarbeit beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg nachgegangen. | Ganzer Artikel0

Als Protestantin für den Papst beten

Bundeskanzlerin

Als Protestantin für den Papst beten

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto) ist „das Gebet eine Reflexion mit Gott – und eine sehr persönliche Sache“. Gleichzeitig schätzt die Protestantin die „schönen Gebetsrituale, etwa zu Mahlzeiten oder das gemeinsame Gebet der Gemeinde“. Es habe ihr auch sehr gefallen, so die CDU-Vorsitzende, dass Papst Franziskus nach seiner Wahl alle darum gebeten habe, für ihn zu beten. | Ganzer Artikel0

Seid „Nervensägen“ für Gerechtigkeit!

Käßmann

Seid „Nervensägen“ für Gerechtigkeit!

Christen sollten sich beharrlich für Gerechtigkeit einsetzen und dabei nicht scheuen, „Nervensägen“ zu sein. Das wünscht sich die Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Foto). Sie legte am 2. Mai beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg in einer Bibelarbeit das Gleichnis von der Witwe aus, die bei einem Richter Recht sucht (Lukas 18,1-8). | Ganzer Artikel4

Impulse des Kirchentages sind wichtig

Bundespräsident

Impulse des Kirchentages sind wichtig

Als wichtig und hilfreich hat Bundespräsident Joachim Gauck (Foto) die Impulse bezeichnet, die der Deutsche Evangelische Kirchentag aus dem christlichen Glauben heraus gebe. Sie sollten daher von der Gesellschaft ernsthaft geprüft werden, sagte er in einem Grußwort bei der Eröffnung des Protestantentreffens am 1. Mai in Hamburg.  | Ganzer Artikel7

Posaunenchöre: Ein „riesiger Schatz“

Studie

Posaunenchöre: Ein „riesiger Schatz“

Fast 18.000 Posaunenbläserinnen und -bläser musizieren innerhalb der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Wer engagiert sich in den knapp 1.000 Posaunenchören und aus welchen Gründen? Darüber gibt eine Studie Auskunft, die Pastorin Julia Koll (Foto) in Zusammenarbeit mit den Posaunenwerken der beiden Kirchen und der Universität Göttingen durchführte.  | Ganzer Artikel0

Zunehmende Sprachlosigkeit

US-Missionsleiter

Zunehmende Sprachlosigkeit

Kritik an einer zunehmenden Sprachlosigkeit der Christen in der westlichen Welt hat der Leiter des Missionswerkes „Wort des Lebens International“, Donald H. Lough (Foto), geübt. Sie nähmen ihre Verantwortung als „Botschafter der Guten Nachricht“ nicht wahr. Christen sollten Mission „nicht als privates Hobby einiger weniger sehen“. Jeder Christ schulde seinem Nachbarn einen klaren Hinweis auf die Wahrheit Gottes. | Ganzer Artikel0

Erster CSU-Politiker im Rat der EKD

Oberfranken

Erster CSU-Politiker im Rat der EKD

Der erste CSU-Politiker im Rat der EKD, Ex-Bundesminister Jürgen Warnke (Foto), ist am 27. April im Alter von 81 Jahren gestorben. Der Jurist gehörte dem Leitungsgremium von 1991 bis 1997 an. Von 1985 bis 1997 war er Mitglied der EKD-Synode. Von Oktober 1982 bis 1990 leitete er im Kabinett von Bundeskanzler Helmut Kohl das Verkehrs- bzw. Entwicklungsministerium.  | Ganzer Artikel0

Evangelikaler Christ stirbt bei Flugzeugabsturz

Niedersachsen

Evangelikaler Christ stirbt bei Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines Geschäftsflugzeugs am 26. April in Niedersachsen bei Rotenburg an der Wümme ist auch ein evangelikaler Christ ums Leben gekommen. Wie Pastor Christian Tomm von der pfingstkirchlichen Gemeinde Gottes „Kieler Leuchtturm“ der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, handele es sich um den Rechtsanwalt Robert Klötzer (Foto), der sich erst vor einigen Wochen der Gemeinde offiziell angeschlossen hatte. | Ganzer Artikel0

Pietistischer Verband fasst Fuß „in atheistischer Region“

Brandenburg

Pietistischer Verband fasst Fuß „in atheistischer Region“

Das pietistische Chrischona-Gemeinschaftswerk in Deutschland ist erstmals mit zwei Gemeinden im Osten Deutschlands vertreten. Die Delegiertenversammlung beschloss am 27. April einstimmig in Osthofen bei Worms, die Freie Christengemeinde Schwedt und die Evangelische Stadtmission Prenzlau im Bundesland Brandenburg in den Verband aufzunehmen. Sie sind aus missionarischen und diakonischen Initiativen des Gemeinschaftswerkes hervorgegangen.  | Ganzer Artikel0

Beim Frühstücken über den christlichen Glauben sprechen

25 Jahre „Frühstücks-Treffen für Frauen"

Beim Frühstücken über den christlichen Glauben sprechen

Mit 1.500 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen hat die Bewegung „Frühstücks-Treffen für Frauen“ ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. In Deutschland werden jährlich rund 500 Frühstückstreffen für Frauen veranstaltet, bei denen es in ungezwungener Atmosphäre um Glaubens- und Lebensfragen geht. Die Vorsitzende der Bewegung, Silke Stattaus (Foto), sagte im Blick auf die Zukunft: „Wir müssen wachsam bleiben für die Bedürfnisse der Zeit.“

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