Sonntag • 31. Mai
Debatte
14. August 2014

Vergeuden sozial Schwache das Betreuungsgeld?

Die katholische Publizistin Birgit Kelle. Foto: kwerk.eu
Die katholische Publizistin Birgit Kelle. Foto: kwerk.eu

Berlin (idea) – Um das Betreuungsgeld ist eine neue Kontroverse entbrannt. Die oft als „Herdprämie“ denunzierte Sozialleistung können Familien erhalten, die ihre Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr ohne Inanspruchnahme öffentlicher Angebote wie etwa Kindertagesstätten erziehen. Das im vorigen Jahr eingeführte Betreuungsgeld beträgt ab dem 1. August 150 Euro pro Monat. Im ersten Quartal 2014 kamen knapp 146.000 Kinder in den Genuss dieser Leistung. Vor allem SPD und Grüne kritisieren sie jedoch als „falschen Anreiz“. Angeblich nutzen das Betreuungsgeld überproportional viele Migranten und bildungsferne Eltern, anstatt ihre Kinder in institutionelle Betreuung zu geben...

ANZEIGE
###GALERIE###
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser sieben Tage kommentiert werden.

13 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Pfingsten „Ohne den Heiligen Geist wäre das Christsein tot“
  • Kommentar Deutschlands vergessene Kinder
  • Orthodoxie Von Bärten, Weihrauch und Heiligen – Ein Besuch im orthodoxen Kloster
  • Pro und Kontra Hat die Kirche in der Corona-Krise versagt?
  • Diskussion Sind die Kirchen nicht systemrelevant?
  • mehr ...
ANZEIGE