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Merkel kippt „Osterruhe“: Landesbischöfin begrüßt Entscheidung

24.03.2021

Die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt. Foto: Karina Erdmann
Die Landesbischöfin der Nordkirche, Kristina Kühnbaum-Schmidt. Foto: Karina Erdmann

Schwerin (IDEA) – Die Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), Kristina Kühnbaum-Schmidt (Schwerin), hat die Aufhebung der „Osterruhe“ durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßt.

In der Nacht auf den 23. März hatten Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer beschlossen, dass Gründonnerstag (1. April) und Karsamstag (3. April) einmalig als Ruhetage festgelegt werden sollten. Am 24. März bezeichnete Merkel diesen Beschluss als Fehler, der als solcher benannt und korrigiert werden müsse.

Diese Ausssage zeuge, so Kühnbaum-Schmidt in einer Stellungnahme, von persönlicher Größe. Es verdiene großen Respekt, Fehler einzugestehen und dafür Verantwortung zu übernehmen, betonte die Landesbischöfin.

Zur Debatte um die Ostergottesdienste bezog Merkel hingegen keine Stellung. In dem Beschluss heißt es: „Bund und Länder werden auf die Religionsgemeinschaften zugehen mit der Bitte, religiöse Versammlungen in dieser Zeit nur virtuell durchzuführen.“ Das hatte für Verwunderung und Kritik bei Kirchenleitern gesorgt.

Kühnbaum-Schmidt äußerte in ihrer Stellungnahme, dass die Osterbotschaft in Gottesdiensten „in digitalen und analogen Formaten“ verkündet werde.

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