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Maskenaffäre erschüttert bei der Mehrheit Vertrauen in die Politik

19.03.2021

Die Maskenaffäre hat zu einem großen Vertrauensverlust in die Politik geführt. Symbolbild: unsplash.com
Die Maskenaffäre hat zu einem großen Vertrauensverlust in die Politik geführt. Symbolbild: unsplash.com

Würzburg (IDEA) – Die Maskenaffäre hat zu einem großen Vertrauensverlust in die Politik geführt. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ (Würzburg) hervor.

Demnach stimmen 58 Prozent der Deutschen der Aussage zu: „Die jüngsten Korruptionsvorwürfe gegen Politiker von CDU/CSU im Zuge der Maskenbeschaffung haben mein Vertrauen in die politische Klasse erschüttert.“ 22 Prozent teilen diese Auffassung nicht. Elf Prozent wissen nicht, wie sie zu der Aussage stehen. Besonders landeskirchliche Protestanten und Konfessionslose zeigen sich erschüttert (jeweils 62 Prozent). Von den Katholiken sagen dies 59 Prozent.

Bei freikirchlichen Christen sind es hingegen nur 45 Prozent. In der Anhängerschaft der Parteien ist der Vertrauensverlust in die politische Klasse bei den Wählern der AfD am größten (76 Prozent). Dahinter folgen die der FDP und der Linkspartei (jeweils 70 Prozent), der SPD (65 Prozent) und der Grünen (63 Prozent).

Deutlich geringer ist der Anteil bei Anhängern der CDU/CSU, deren Vertrauen erschüttert ist (46 Prozent). Für die Erhebung wurden 2.068 Erwachsene zwischen dem 12. und 15. März befragt.

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