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Können Christen „Ich bin Charlie“ rufen?

11.01.2015

Der Vorsitzende des Bibelbundes, der evangelische Theologe Michael Kotsch. Foto: idea/kairospress

Können sich Christen mit den Karikaturisten und Redakteuren des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ identifizieren, die am 7. Januar in Paris von islamistischen Terroristen kaltblütig ermordet wurden? Diese Frage wird von evangelikalen Publizisten unterschiedlich beantwortet. In einer Stellungnahme des Bibelbundes mit der Überschrift „Ich bin nicht Charlie Hebdo“ heißt es, dass die getöteten Journalisten „rücksichtslose, zynische Spötter, die besonders gerne über alles herzogen was mit Religion zu tun hat“, gewesen seien. Sie hätten das Recht auf freie Meinungsäußerung missbraucht. Dies ändere allerdings nichts an der Verurteilung des brutalen Anschlags auf die Redaktion.

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