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Käßmann: Konfirmationen nicht verschieben

11.04.2021

Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann. Foto: EKD/Julia Baumgart
Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann. Foto: EKD/Julia Baumgart

Berlin (IDEA) – Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann (Hannover) hat sich dagegen ausgesprochen, die anstehenden Konfirmationen wegen der Corona-Pandemie zu verschieben. Sie plädiere stattdessen für kreative Lösungen, schreibt die Theologin in ihrer Kolumne in „Bild am Sonntag“.

Feste ließen sich nicht von Jahr zu Jahr verschieben: „Wir können nicht alle Feste auf eine Zeit nach Corona verlegen, um dann sämtliche runde Geburtstage, Hochzeiten, Taufen zusammenzudrängen. Niemand weiß, ob uns dann nicht ein ganz neues Virus bedrängt.“ Es brauche Fantasie, um die Regeln einzuhalten und trotzdem zu feiern, so die ehemalige hannoversche Landesbischöfin.

In einer Gemeinde seien im Vorjahr alle 30 Konfirmanden einzeln eingesegnet worden – etwa im eigenen Garten, auf der Lieblingswiese oder auf dem Hügel in der Nähe: „Die Jugendlichen fanden das toll, standen ganz im Mittelpunkt und die Familien haben sich ins Zeug gelegt, damit es schön wird.“

Käßmann weiter: „Wir leben jetzt! Es lässt sich nicht alles verschieben auf irgendwann.“ Zum Abschluss ihres Beitrags verweist sie auf einen Bibelvers: „Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern“ (2. Mose 23,14).

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