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Führender Pfingstler: Gemeindegesang wieder zulassen!

28.03.2021

Der BFP-Vizepräses Frank Uphoff. Foto: Stefan Mikolon
Der BFP-Vizepräses Frank Uphoff. Foto: Stefan Mikolon

Velbert (IDEA) – Der stellvertretende Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP), Pastor Frank Uphoff (Velbert), hat die Politiker aufgefordert, umgehend die Corona-Bestimmungen so zu ändern, dass Gesang in Präsenzgottesdiensten wieder erlaubt ist. „Je länger je mehr empfinde ich den Punkt, dass wir nicht gemeinsam im Gottesdienst singen können als belastend und geistliche Schwächung“, sagte er am 28. März in einer persönlichen Stellungnahme im Gottesdienst der pfingstkirchlichen Christus Gemeinde Velbert.

Dieser Gesang sei gemeinsames Gebet und mehr als wichtig. Die geistliche Bedeutung, „dass wir wieder singen können, ist wesentlich stärker als der zusätzliche Schutz, den wir dadurch erreichen, wenn wir es nicht tun“, so Uphoff. Nach seinen Worten ist es nicht gefährlicher, einen Gottesdienst zu besuchen als in einem Supermarkt einzukaufen oder mit der Bahn zu fahren.

Zugleich betonte er, dass sich Christen „mit bestem Wissen und Gewissen“ an alle Hygieneregeln und andere Corona-Maßnahmen hielten. Diese Maßnahmen seien jedoch vergleichbar mit Menschen, die in ihrem Boot in Seenot seien und mit Eimern und anderen Hilfsmitteln versuchten, das Wasser herauszuschöpfen. Das sei wichtig und gut, aber es reiche nicht aus.

„Als Nation zu Gott umkehren“

Uphoff: „Was uns wirklich helfen würde, ist, wenn wir als Nation zu Gott umkehren und zu ihm rufen: Herr rette uns, wir ertrinken.“ So hätten es seinerzeit auch die Jünger Jesu getan, als sie im Sturm in Seenot geraten sind.

Der Pastor rief Christen dazu auf, mehr Mut zeigen und zu sagen: „Kehrt um, wendet euch zu Gott, tut Buße!“ Sie sollten sich zugleich selbst prüfen, ob sie geistlich träge geworden sind – auch im Hinblick auf Ostern.

Wo dies der Fall ist, sei Buße, Umkehr und Sinnesänderung nötig. Christen seien Botschafter der Hoffnung. Sie hätten die Verpflichtung, „von dieser Hoffnung Zeugnis zu geben“.

Uphoff ermunterte Christen dazu, wie im vergangenen Jahr mit ihren Kindern am Ostermorgen mit Kreide auf die Straße zu schreiben: „Jesus Christus lebt! Er ist auferstanden! Er ist der Herr!“

Der Gottesdienst ist auf dem Videoportal YouTube zu sehen.

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