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Früherer Landesbischof Rentzing nicht mehr im künstlichen Koma

13.04.2021

Der frühere Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Carsten Rentzing. Foto: IDEA/ kairospress
Der frühere Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Carsten Rentzing. Foto: IDEA/ kairospress

Dresden (IDEA) – Nach seinem Herzstillstand am Ostermontag befindet sich der frühere Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Carsten Rentzing (Dresden), nicht mehr im künstlichen Koma. Das bestätigte die Familie der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Die behandelnden Ärzte hatten die Beatmungsgeräte am 12. April entfernt. Herz und Kreislauf hätten ihre Tätigkeit auf niedrigem Niveau wieder selbsttätig aufgenommen. Die Aufwachphase sei jedoch noch nicht abgeschlossen. Es handele sich um einen längeren Prozess. Die Familie zeigte sich überzeugt davon, dass die zahlreichen Gebete zu der jetzigen Entwicklung beigetragen hätten. Sie bat um weitere Fürbitte.

Seine Tochter hatte ihn wiederbelebt

Rentzing hatte am 5. April bei sich zuhause einen Herzstillstand erlitten. Einer seiner Töchter gelang es, den 53-Jährigen wiederzubeleben. Herbeigerufene Notärzte versetzten ihn noch vor Ort ins künstliche Koma und brachten ihn in eine Dresdner Klinik. Seit 1. November 2020 ist Rentzing Beauftragter der Kirchenleitung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) für die Stärkung der Kontakte zu den lutherischen Kirchen in Mittel- und Osteuropa.

Zuvor hatte er von 2015 bis 2019 an der Spitze der sächsischen Landeskirche gestanden. Nachdem Texte bekanntgeworden waren, die er in seiner Studentenzeit für die rechtskonservative Zeitschrift „Fragmente“ verfasst hatte, war er von dem Amt zurückgetreten.

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