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Die DDR war ein Unrechtsstaat

10.10.2014

Die DDR war ein Unrechtsstaat, da in ihr Macht vor Recht ging. Diese Ansicht vertritt der Professor für Theologie und Philosophie Richard Schröder in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Schröder zufolge war in der DDR das Recht ein Machtinstrument der herrschenden Klasse, also der SED. Die Unabhängigkeit der Gerichte sei nicht gewährleistet gewesen. So habe die SED die Verwaltungsgerichte abgeschafft, in denen die Entscheidungen staatlicher Verwaltung angefochten werden konnten.

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