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Bericht
28. Mai 2019

Wie Seelsorger nach Attentaten, Unglücken und Suiziden helfen

350 Notfallseelsorger tagten beim Bundeskongress Notfallseelsorge und Krisenintervention im Erfurter Augustinerkloster. Der Schwerpunkt lag diesmal bei Notfällen mit Kindern und Jugendlichen. idea-Reporter Karsten Huhn berichtet.

Sie müssen auf ein Ereignis vorbereitet sein, das hoffentlich nie eintritt. Ein Ereignis, von dem man sich nicht vorstellen kann, dass es passieren könnte. Das ist die Aufgabe von Notfallseelsorgern. Sie sind vor Ort, wenn ein ICE entgleist, wie es 1998 in Eschede geschah. Sie sind da, wenn ein Schüler Amok läuft wie 2002 in Erfurt oder 2009 in Winnenden. Oder wenn ein Terrorist mit einem Lkw in eine Menschenmenge rast – wie 2016 auf dem Berliner Breitscheidplatz.

Wenn eine „Großschadenslage“ eintritt, rücken neben Polizei, Feuerwehr und Ärzten auch die Notfallseelsorger an. Ihre Aufgabe ist es, Opfer, Hinterbliebene und Zeugen zu „stabilisieren“ – und nach dem ...

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