Mittwoch • 21. August
Kommentar
09. August 2019

„Wie erkläre ich es einem Atheisten?“

Das Christentum ist in der westlichen Welt vielerorts am Verdunsten. Immer mehr Menschen stehen dem Glauben gleichgültig, kritisch, skeptisch oder ablehnend gegenüber. Christen sehen sich in ihrer Umgebung zunehmend mit Fragen konfrontiert, die ans Eingemachte gehen. Dabei sollen sie „allezeit bereit sein, Rechenschaft zu geben über die Hoffnung, die in ihnen ist“ (1. Petrus 3,15). Eine idea-Serie soll dabei Hilfestellungen geben. Wir haben einige Fragen und Einwände zusammengestellt, die man häufig hört im Gespräch mit Menschen, die dem Glauben fernstehen. Rüdiger Gebhardt, Professor für Systematische Theologie und Rektor an der CVJM-Hochschule Kassel, gibt Antworten, die weiterführen können. Heute lesen Sie den zweiten von drei Teilen der Serie.

Welche Spuren haben denn Christen in der Geschichte hinterlassen? Sind es nicht vor allem die Blutspuren von Kreuzzügen, Hexenverbrennungen, Konfessionskriegen und Diskriminierungen? Damit will ich nichts zu tun haben!

Christen und Kirchen haben in der Vergangenheit großes Unrecht getan und viel Leid über Menschen gebracht. Das ist wahr. Durch die genannten und viele andere Dinge ist der christliche Glaube verraten und beschmutzt worden. Daran gibt es nichts zu beschönigen. Trotzdem kann niemand von einem verschmutzten Fluss auf eine verschmutzte Quelle schließen! Wo sich Menschen an dieser Quelle – vor allem an der Botschaft, am Leben und Geschick...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

Diese Woche lesen Sie
  • Leid „Der Tumor ist immer noch da“
  • Asien Hongkong: Neuer Samen für die Kirche
  • Biografie Von Schuld, Scheitern und Wiederaufstehen
  • Pro und Kontra Über die Kirchensteuer selbst entscheiden?
  • Verkündigung Wie Bibelübersetzer die Welt verändern
  • mehr ...
ANZEIGE