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Kommentar
05. August 2014

Wie das Fernsehen mit Evangelikalen umgeht

Die ARD hat sich mit ihrem Fernsehfilm „Mission unter falscher Flagge - Radikale Christen in Deutschland“ (4. August, 22.40 Uhr) ein journalistisches Armutszeugnis ausgestellt. Die ARD stellt die Frommen unter Generalverdacht. Das sollten sich die Gebührenzahler nicht bieten lassen, meint idea-Redaktionsleiter Wolfgang Polzer.

Die ARD hat sich mit ihrem Fernsehfilm „Mission unter falscher Flagge - Radikale Christen in Deutschland“ (4. August, 22.40 Uhr) ein journalistisches Armutszeugnis ausgestellt. Das 45-minütige Werk von Mareike Fuchs und Sinje Stadtlich verdient die Bezeichnung „Dokumentation” nicht. Vielmehr erwecken die Autorinnen den Eindruck, dass sie sich von ihrer Arbeitsthese „Evangelikale sind gefährlich” auch durch ihre Recherche nicht abbringen lassen wollten.

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