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Kommentar
09. November 2018

Wenn Traurigkeit eine Erleichterung ist – Über die zweite Seligpreisung Jesu

Die Bergpredigt zählt zu den bekanntesten Reden Jesu. An ihrem Anfang stehen die sogenannten Seligpreisungen. Fast jeder Christ kennt sie. Aber wie sind sie zu verstehen, und was bedeuten sie heute ganz praktisch? idea bat den Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Wetzlar, Tilo Linthe, die Seligpreisungen in einer Serie auszulegen.

Im Königreich Bhutan im Himalaja gilt nicht das Wirtschaftswachstum als Maß für die Zufriedenheit, sondern wie glücklich die Menschen sind. Dort hat jeder Mensch ein Recht auf Glück. Glücklich wird man aber nicht dadurch, dass man alles Leid zu vermeiden sucht. Im Gegenteil. Jesus sagt in der zweiten Seligpreisung: „Glücklich die Trauernden, denn sie werden Zuspruch erfahren“ (Matthäus 5,4).

Dieser Satz zeigt, wie radikal und widersprüchlich die Aussagen Jesu sein können: Wer trauert, ist nicht glücklich, sondern traurig. Elifas von Teman, Bildad von Schuach und Zofar von Naama haben sieben Tage und Nächte mit ihrem Freund Hiob getrauert. Sie haben ...

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