Donnerstag • 12. Dezember
Bericht
10. April 2015

Warum Missionswerke das Wort „Mission“ streichen

In den letzten zehn Jahren ist im deutschsprachigen Raum Merkwürdiges geschehen. Traditionelle evangelikale Werke änderten ihren Namen: Machte er bisher eindeutig klar, was eine Organisation wollte, muss er heute oft erklärt werden. idea-Redakteur Klaus Rösler hat sich umgehört, warum sich die Werke umbenannt haben.

DMG interpersonal

Das mit rund 350 Mitarbeitern größte protestantische Missionswerk in Deutschland – die Deutsche Missionsgemeinschaft (DMG) – heißt seit Ende 2013 „DMG Interpersonal“. Warum? Nach Worten von Missionsleiter Detlef Blöcher (Sinsheim bei Heidelberg) hat der Begriff „Mission“ in etlichen Einsatzländern zunehmend Probleme verursacht. „Mission ist dort zu einem Unwort geworden. Es hat eine schlechte Presse“, so Blöcher. Wenn DMG-Beschäftigte sich dort bei den Behörden anmeldeten, habe es kritische Rückfragen gegeben. Zwei Drittel der DMG-Mitarbeiter seien unter Völkern tätig, unter denen es ganz wenig Christen gebe und fast keine Gemein...

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