Mittwoch • 22. August
Bericht
08. August 2018

Von Afrika bis Asien – Wie Pfarrer im Ausland Gemeindearbeit leisten

Sie sind die „Paradiesvögel“ unter den Geistlichen: die 88 Auslandspfarrer, die von der EKD entsandt sind, um den rund 1,5 Millionen evangelischen Deutschen im Ausland in einer evangelischen Auslandsgemeinde eine religiöse Heimat zu bieten. 78 von ihnen trafen sich im Juli zur Auslandspfarrkonferenz im württembergischen Bad Boll. idea-Redakteur Andri Peter hat vier von ihnen getroffen.

Nairobi: Eine Gemeinde aus Weltreisenden

Der gebürtige Münsteraner Pfarrer Herbert Falke war schon als Student „an anderen Kulturen gleichen Glaubens“ interessiert. Schon lange bevor sein Wunsch wahr wurde, selbst als Theologe im Ausland tätig zu werden, pflegte er enge kirchliche Kontakte nach Ostafrika. Nach mehrmaligen Bewerbungen bei der EKD auf ein Auslandspfarramt hat es gerade noch vor seiner Pensionierung geklappt. Die „Evangelisch-lutherische Gemeinde deutscher Sprache in Kenia/Nairobi“ berief den heute 61-Jährigen 2015 für sechs Jahre. Das Ehepaar Falke verkaufte und verschenkte seine Habe in Deutschland, um „mit viel Gottvertrauen“ alle...

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