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Kommentar
26. Oktober 2016

Ohne Martin Luther gäbe es mich nicht

Was eine Nachfahrin über den Reformator denkt - ein Kommentar von Astrid Eichler. Sie war über 25 Jahre Pfarrerin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und ist jetzt Bundesreferentin des Netzwerkes EmwAg. Lebensperspektiven für Singles. Aufbruch zur Gemeinschaft (www.emwag.net).

Es waren besondere Momente, wenn wir in meiner Kindheit mal wieder in das Buch schauten, das meine Mutter gut aufbewahrte: „Ahnen und Enkel. Das neue Luther-Nachkommenbuch“, lautete der Titel. Wir hatten die 4. Ausgabe von 1960 in der Hand. Auf Seite 250 steht mein Name. Es ist die Linie meiner Mutter, die unsere Familie mit Martin Luther verbindet. Und wenn man 15 Generationen zurückverfolgt, dann ist es Luthers jüngste Tochter Margarethe, von der wir herkommen. Ohne Martin Luther gäbe es mich nicht, das ist ein irgendwie besonderer Gedanke.

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