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Kommentar
06. September 2017

Kindersklavenarbeit für Elektroautos

Elektroautos gelten in Deutschland als umwelt­freund­liche Alternative. Während Dieselfahrzeugen Fahrverbote drohen, werden sie staatlich gefördert. Was viele nicht wissen, Zehntausende Arbeitssklaven bauen vor allem im Kongo unter unmenschlichen Bedingungen Kobalt ab. Der Rohstoff wird zur Produktion der Batterien für die Fahrzeuge benötigt. Vera Lengsfeld macht auf das große Leid der Menschen aufmerksam.

Während in Deutschland ein bizarrer Kampf gegen die Autoindustrie geführt wird – natürlich im Namen der Gesund­erhaltung von Menschen, speziell Kindern, die durch von Dieselautos erzeugten Feinstaub eventuell gefährdet werden könnten –, wird in Schwarzafrika die Gesundheit von Kindern ruiniert, um Kobalt für die als saubere Alternative gepriesenen Elektroautos zu gewinnen.

Wo deutsche Medien schweigen

Deutsche Medien, die im Augenblick Elektroautos in den Himmel heben, ohne die Frage aufzuwerfen, geschweige denn zu beantworten, wo der Strom verlässlich herkommen soll, wenn der Atom- und Kohleausstieg komplett ist, haben bislang das Elend von mindestens ...

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