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Kommentar
10. Juni 2019

Das Erziehungsrecht der Eltern wird ausgehebelt

Der Bundestag hat am 6. Juni über die Gesetzesentwürfe von Bündnis 90/Die Grünen und „Die Linke“ diskutiert, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Dazu ein Kommentar von Birgit Kelle. Sie ist Journalistin, Autorin und vierfache Mutter.

Mehr Rechte, mehr Schutz, mehr Förderung für Kinder – es gleicht auf den ersten Blick einem politischen Himmelfahrtskommando, sich gegen das Vorhaben zu stellen, Kinderrechte explizit im Grundgesetz zu verankern, was der Bundestag vergangene Woche auf Initiative der Grünen wieder einmal diskutierte. Was als Politmarketing medial wunderbar zu vermarkten ist, stellt aber in Wahrheit den perfiden Versuch des Staates dar, sich zum neuen Advokaten der Kinder aufzuschwingen und dadurch gleichzeitig das Erziehungsrecht der Eltern – ebenfalls ein Grundrecht – auszuhebeln. Kein Wunder, dass „Kinderrechte“ seit Jahren auch ein Projekt der SPD sind, die sich „die Lufthoheit über den ...

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