Sonntag • 16. Dezember
Kommentar
10. Oktober 2018

Kinder, geht raus und spielt!

Ob zu Hause im Kinderzimmer, beim Warten auf den Bus oder kurz vor der Schule – das Smartphone ist bei den meisten Jugendlichen überall mit dabei. Hatten 2011 nur 25 Prozent der 13-19-Jährigen ein Smartphone, waren es 2016 schon 97 Prozent. Welche Auswirkung hat das auf die Erziehung? Wie entwickeln sich Kinder, wenn sie, statt draußen herumzutoben, ständig auf Bildschirme starren? Ein Kommentar der Journalistin, Autorin und vierfachen Mutter Birgit Kelle.

In den Schulen Frankreichs gilt seit kurzem ein staatlich verordnetes komplettes Handyverbot. Die Franzosen reagieren damit auf ein Phänomen, das sich in allen Wohlstandsgesellschaften und auch in Deutschland zeigt: Kinder und Jugendliche sind kaum mehr von ihren Smartphones zu trennen. Es leiden zahlreiche Entwicklungen darunter, nicht nur die Konzentrationsfähigkeit in der Schule. Bewegungsmangel, Übergewicht, zunehmende Kurzsichtigkeit bei Kindern, aber auch eine Veränderung im Sozialverhalten sind nur einige Folgen. Die Digitalisierung der Kindheit ist ein relativ neues Phänomen, dessen Erforschung gar keine rechte Zeit gefunden hat. Denn der technische Fortschritt, der in Wohnzi...

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