Sonntag • 20. September
Bericht
10. September 2020

Israel: Mit biblischer Tradition in die Zukunft

Israel wächst. Um der Überbevölkerung im Ballungsgebiet Tel Aviv zu begegnen, plant der jüdische Staat, zwei Regionen zu modernen Zentren weiterzuentwickeln. In den kommenden 20 Jahren sollen bis zu 1,5 Millionen Menschen in der Wüste Negev im Süden des Landes sowie in Galiläa im Norden angesiedelt werden. Der Ausbau der Gebiete ist eine Rückkehr zu den biblischen Wurzeln des Landes. Prof. Michael Wolffsohn stellt das Projekt „Israel 2040“ vor.

Die Bibel als Drehbuch und Kompass für Israels Zukunft? Innovation mit Blick auf die biblische Tradition? Durchaus, denn Israels Raumplanung wird sich in den kommenden zwei Jahrzehnten auf zwei biblische Kerngebiete konzentrieren: Galiläa und die Wüste Negev. In diesen bisher unterentwickelten Regionen sollen 1,5 Millionen Menschen angesiedelt und Hunderttausende Arbeitsplätze in der High-Tech-Industrie geschaffen werden. Treibende Kraft des Projekts „Israel 2040 – Das Land von morgen“ ist der Jüdische Nationalfonds JNF-KKL, Israels größte und älteste Nichtregierungsorganisation in den Bereichen Umwelt, Bildung und Infrastruktur.

Laut biblischer Übe...

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