Freitag • 19. Oktober
Interview
20. September 2018

„Ich kann die Wut gut verstehen“

Anfang 2018 begann die Diakonie ihre Kampagne „Unerhört“. Im gleichnamigen Buch schildert Diakonie-Präsident Ulrich Lilie, warum sich viele Menschen unverstanden fühlen. Im idea-Interview spricht er über die Wut mancher Bürger, darüber, was er bei der Bundeskanzlerin nicht versteht, und Kritik an der Diakonie. Mit ihm sprach idea-Reporter Karsten Huhn.

idea: Herr Präsident, Ihr Buch „Unerhört“ beginnen Sie mit einer Zuschrift: „Sehr geehrter Herr Lilie, wir finden, dass Flüchtlinge dort bleiben sollten, wo sie herkommen … Wir sind Rentner und erhalten nach 46 Jahren Arbeitszeit im Schnitt 1.250 Euro Rente. Netto. Unsere Mieten liegen aber zwischen 900 und 1.000 Euro … Ich bin seit über einem Jahr auf der Suche nach einer Sozialwohnung. Und immer, wenn ich dachte: ‚Jetzt klappt es!‘, setzt das Wohnungsamt mir irgendwelche Flüchtlinge vor die Nase … Erst stehen uns Sozialwohnungen zu und nicht den Flüchtlingen. Rentner first!!!“ Wie haben Sie reagiert?

Lil...

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