Montag • 19. November
Interview
04. Dezember 2015

Gottes Spuren in der Geschichte

Nach christlicher Überzeugung ist Gott der Herr der Geschichte. In der modernen Geschichtsschreibung spielt das jedoch keine Rolle mehr. Der Historiker Axel Schwaiger (Nürnberg) hat nun einen Gegenentwurf vorgelegt. In seinem Werk „Geschichte und Gott – eine Deutung aus christlicher Sicht“ vertritt er die These: „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen in Gottes Hand, und ihm entgleitet nichts.“ Mit Schwaiger sprach Karsten Huhn.

idea: Herr Schwaiger, kann man Gott in der Geschichte nachweisen?

Schwaiger: Das wäre ein Gottesbeweis – das geht natürlich nicht und entspricht auch nicht Gottes Absicht.

idea: Dennoch haben Sie ein Buch geschrieben mit dem Titel „Geschichte und Gott“.

Schwaiger: Mir geht es darum, die Spuren Gottes in der Geschichte sichtbar zu machen. Dass es diese Spuren gibt, dafür gibt die Bibel viele Beispiele. Über Gott könnten wir nichts sagen, wenn er sich nicht in seinem Wort und in der Geschichte offenbart hätte. So schreibt Gott mit seinem Volk Israel Geschichte.

<...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

Diese Woche lesen Sie
  • Tillmann Prüfer „Plötzlich brauchte ich den Glauben, um auf den Beinen zu bleiben“
  • Kalifornien Vor dem Feuer sind alle gleich
  • Pro & Kontra Den UN-Migrationspakt unterzeichnen?
  • Bergpredigt Sanftmütig und demütig? Über die dritte Seligpreisung
  • Mobilfunk Digitalisierung um jeden Preis?
  • mehr ...
ANZEIGE